Ein buntes Mosaik helfender Hände
Dankeschön-Abend der Pfarrei Mömlingen
- Die geehrten und verabschiedeten Mitarbeiter/innen: v. l. Renate Muschik, Roswitha Kocmann, Sigrun Gassner, Gisela Rothermich, Pfarrer Rettinger, Dietmar Frank, Silvia Maschik, Thorsten Kolbert und Klaudia Kempf. Es fehlen Birgid Nöthen, Isolde Wurtinger und Elfriede Rothermich
- Foto: Ruth Zieres
- hochgeladen von Friedrich Frank
Die Pfarrei Corpus Domini lud ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter wieder zu ihrem jährlichen Dankeschön-Abend ein. Die stellvertretende Vorsitzende des Pfarreiteams Edeltraud Faust begrüßte die 70 Anwesenden, darunter Pfarrer Matthias Rettinger, sehr herzlich und dankte allen, die bei der Vorbereitung des Abends mitgeholfen hatten. Nach einem gemeinsamen Lied lud eine leckere Auswahl belegter Brötchen zur Stärkung ein.
Danach verlas Faust die Rede des erkrankten Vorsitzenden Werner Schmitt, die mit der Geschichte „Das Mosaik der Hände“ begann. In ihr erkannten die Menschen: Jeder Stein war durch Hände gelegt worden, die Verantwortung übernommen, mitgedacht und mitgetragen hatten. Sie erzählt von Zusammenhalt, Verlässlichkeit und dem Mut, füreinander da zu sein. Auch heute heißt es, innezuhalten und Danke zu sagen für Treue, Einsatz und vor allem für Menschen, die sich lange in den Dienst der Kirche gestellt haben.
Pfarrer Rettinger überreichte gemeinsam mit Edeltraud Faust Urkunden und ein Weinpräsent an folgende Personen: Birgid Nöthen für 25 Jahre Waschen und Bügeln der Kirchenwäsche, Isolde Wurtinger für 25 Jahre Betreuung der Wendelinus-Kapelle, Sigrun Gassner, Renate Muschik, Elfriede und Gisela Rothermich für 30 Jahre Kirchenreinigung, Klaudia Kempf und Silvia Maschik für 30 Jahre und Thorsten Kolbert gar für 40 Jahre Büchereidienst. Er übernahm damals im Rahmen der Firmvorbereitung diesen Dienst und blieb all die Jahre dabei.
Ihr Ehrenamt in jüngere Hände gelegt haben Roswitha Kocmann (15 Jahre Kontaktperson), Renate Muschik (42 Jahre Kontaktperson) und Dietmar Frank nach 67 Jahren als Lektor. Er hatte bereits als junger Ministrant nach Einführung des Schott-Messbuches den Vorlesedienst im Gottesdienst übernommen. „Abschied bedeutet nicht Verlust, sondern Wandlung. Ihr bleibt Teil unserer Gemeinde, auch wenn ihr eine Aufgabe abgebt. Für alles, was ihr in den vielen Jahren eingebracht haben, sagen wir von Herzen: Vergelts Gott.“, so Schmitt in seiner Grußbotschaft. Dem Wort von Papst Franziskus „Das Gute, das wir tun, geht nie verloren“ dürfen wir vertrauen.
Pfarrer Rettinger dankte allen Geehrten und verwies darauf, dass sie diesen Dienst letztlich für Gott tun. Auch der scheidende Seniorenbeauftragte Horst Semler zeigte sich dankbar, dass es so viele Menschen gibt, die mithelfen. Besonders das „Begegnungs-Cafe“ für Seniorinnen und Senioren liege ihm am Herzen. Er dankte den Helferinnen, sowie Pfarrer und Organist Markus Heinrich auch für die Senioren-Gottesdienste. „Bleibt dabei! Kirche und Senioren gehören zusammen“, so sein Aufruf.
Mit gemeinsamen Liedern, begleitet von Stephan Vogel an der Gitarre und Elmar Gassner, der auch als Solist mit dem Saxophon die „Helferschar“ erfreute und guten Gesprächen an den Tischen vergingen die Stunden schnell. Sich neu zu motivieren und gegenseitig zu stärken, einander zu begegnen und sich wertzuschätzen, das ist den Verantwortlichen mit diesem Abend gelungen.
Autor:Friedrich Frank aus Mömlingen |
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