Adventliche Gedanken und Weisen beim Seniorennachmittag

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Mömlingen. Einen heiter-besinnlichen Nachmittag erlebten etwa 300 Senioren und Seniorinnen beim Adventsnachmittag in der Mömlinger Kulturhalle, unter ihnen viele Bewohner des nahen AWO-Wohnheims. Vereinsring und Gemeinde hatten dazu eingeladen. Viele Jahrgänge hatten Plätze reserviert und so ihr Klassentreffen abgehalten. Mit Riwwelplôtz, Matteplôtz und Buttermandelstollen wurden die Gäste vom Frauenbund versorgt.
Der Vorsitzende des Vereinsrings Klaus Kühnapfel begrüßte die zahlreichen Gäste und zum Auftakt betraten die Kinder der Mittagsbetreuung die Bühne. Mit einem Krippenspiel und einem harmonischen Weihnachtslied erfreuten sie die Besucher. „Wir reichen uns die Hände“ sangen die Kinder vom Kindergarten Regenbogen und ließen mit 2 weiteren Liedern die Herzen der Senioren aufgehen.

Bürgermeister Siegfried Scholtka stellte die Mitmenschlichkeit, das Vertrauen auf Gott und das Vertrauen zwischen den Menschen in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsrede. Sie seien die Basis für unser Zusammenleben und für unsere Zukunft, machte er deutlich. Diakon Thomas Seibert, der ein Grußwort für die Pfarrei sprach, erinnerte daran, dass wir im Advent dem kommenden Herrn entgegen gehen, dass wir aber auch bereit sein sollen, Gott am Ende aller Tage zu begegnen.

Adventliche Gedanken brachte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Werner Schmitt zwischen den Vorträgen zu Gehör. Vielleicht hat mancher bei den tiefgründigen Vorträgen wie „Die Kerze, die nicht brennen wollte“ sich selber und sein Verhalten erkannt. Der Seniorenbeauftragte Horst Semler gab einen kurzen Rückblick auf die Unternehmungen im letzten Jahr und warb um Unterstützung bei den Veranstaltungen.

Der Gesangverein „Frohsinn“ gestaltete das Programm harmonisch durch mehrere adventliche Lieder mit, wobei Tobias Schneider beim Lied „Im Stall zu Bethlehem als Solist auftrat. Auch die Sängervereinigung sorgte für beeindruckende gesangliche Beiträge aus adventlichen und weihnachtlichen Liedern, bei denen Christel Kuttelwascher-Lieb in „Mitten in der Nacht“ ihre Klasse als Solistin bewies. Gemeinsam mit der „Mömlinger Saitenmusik“ sangen die Besucher bekannte Weihnachtslieder.

Auch zwei Ältere trauten sich auf die Bühne. Tilly Scholtka brachte einen eigenen Vortrag „Advent einst und jetzt“ in Mimlinger Dialekt zu Gehör. Karl Muth gab einige seiner bekannten „Schnadahüpfl“ zum Besten. Ein „Schmankerl“ musste bis zuletzt warten, da es hierzu schon etwas dunkel sein musste: der Film „Ein Dorf erwacht“ von Fridolin Klug zeigte, wie es 1979 an einem Morgen von 5.00 Uhr bis 8.00 Uhr in Mömlingen zuging.

Autor:

Friedrich Frank aus Mömlingen

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