Vorbild sein!
Senioren-Winter-Café
- Pastor Richard Spenst
- hochgeladen von Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde e.V.
Wie im Sommer keine Hitze, so können auch im Winter keine Schneeberge ein Hindernis sein für unsere Senioren, wenn es heißt: Herzliche Einladung zu unserem Treff! Ganz getreu dem Bibelvers: Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes. Fröhlich ging es wieder zu, Wiedersehensfreude, obwohl man sich doch erst letzten Sonntag im Gottesdienst sah. Aber nichts vermittelt so sehr Gemeinschaft, wie das Gefühl unter sich zu sein. Alle drei Monate: Ü 60! Und davon ergriffen wurden bereits mit der Begrüßung auch die Gäste, die zum ersten Mal dabei waren. Es wurde gebetet, gesungen aus dem Liederbuch „Unser Glaube“, begleitet von Gitarre und Akkordeon. Die Tische waren wieder liebevollst dekoriert und gedeckt mit Selbstgebackenem. Es wurde erzählt und gelacht, getröstet und sich über die Beiträge der Älteren in Gedichtform oder in einem aktiven Frage-Antwort-Spiel über die Bibel gefreut. Und da halten auch keine 97 Lebensjahre davon ab, ans Mikrofon zu treten und ein Gedicht auf Jesus aus dem Herzen in die Herzen vorzutragen.
Überraschungsgast war an diesem Nachmittag der Pastor der EFG-Niedernberg, Richard Spenst, der den Gedanken Luthers ausführte, dass man viel belesen sein kann, viel studiert haben kann über die Bibel, dass aber letztenendes alles Wissen und alle Weisheit daher rührt, in den Stürmen des Lebens, den Versuchungen, den Weg, den Jesus uns zeigt, nicht verloren zu haben. Hier knüpfte der Senior-Pastor, Edmund Seider an. Lächelnd fragte erst einmal in die Runde, ob denn der Rentnergruss allen bekannt sei. „Keine Zeit!“, kam prompt die Antwort. Alle lachten. Er aber führte aus, dass es gar nicht an der wenigen Zeit liege, sondern daran, dass, wenn es zwickt und zwackt, manche Dinge eben mittlerweile länger brauchten als bisher zum Erledigen. Der große Trumpf, das Ass im Ärmel sei aber immer das Leben, das hinter einem jeden liege und woraus ein jeder durch den Umgang mit den aktuellen Stürmen des Lebens stets ein Vorbild für die Jüngeren sein kann und darf.
„Siehe, ich mache alles neu“, das Jahresmotto 2026 gilt auch für Senioren, wenn es nicht mehr so läuft wie geschmiert. Für diesen Lebensabschnitt hat der Herr eine neue Aufgabe, seid Vorbild im Umgang. In Gott ist jeder Mensch geliebt und wertvoll, so wie er ist.
Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten: Sonntag, 10:00 Uhr, Christuskirche, Römerstraße 79, Niedernberg.
Nicht vergessen: Gott ist gut.
Eure EFG-Niedernberg
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