Lasset die Kinder zu mir kommen
Lebendiger Muttertags-Gottesdienst der EFG-Niedernberg
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Eröffnet mit einem kleinen, aber schwungvollen Orchester aus Celli, Trompete, Saxophon, Querflöte, Geige, Gitarre, Klavier, E-Bass und Schlagwerk, darauf folgend ein Familienlied, das den Segen von Familienzeit besang, ging es fröhlich in die Kindergeschichte des diesjährigen Muttertags-Gottesdienstes der EFG-Niedernberg. Bildhaft dargestellt auf einem Schachbrett mit schwarzen und weißen und plötzlich auch bunten Figuren, wurde von Jesus erzählt, der entgegen der Meinung seiner Jünger Zeit fand, um die Kinder zu sich zu rufen. Es gibt niemanden, der nicht zu ihm kommen darf. Und gerade die Kinder nimmt Jesus als Vorbild im Glauben: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… So folgte im Gebet die Segnung Neugeborener, die Bitte um Bewahrung und Leitung in den Glauben. „Ich lobe dich! Du bist treu!“ stimmt der Kinderchor, begleitet vom Kinderorchester laut an.
Was dürfen wir von Jesus lernen? Kinder sind noch im Alter, in dem Lernen eine Selbstverständlichkeit ist. Und Jesus ermahnt die Erwachsenen: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Die Predigt von Pastor Richard Spenst nimmt kein Blatt vor den Mund. Jesus benutzt „harte Worte“ und meint sie auch so. Was ist das, was Christen unterscheidet von anderen? Ja, die Liebe zu Jesus und untereinander, aber eben vor allem die Feindesliebe. Wie schafft man es, in Situationen, in denen man persönlich bis aufs Äußerste gereizt und gefordert wird, sich nicht zu einer Kurzschlussreaktion hinreißen zu lassen? Zunächst nicht verwechseln mit Situationen, in denen man anderen helfend zur Seite springen muss. Es geht um Situationen, die persönlich verletzend sind. „Halte die andere Wange hin!“ Geh eben nicht auf Konfrontation, sondern hebe den Blick, denke nicht an deine Selbstgerechtigkeit, frage vielmehr: Wie kann ich dem anderen helfen? Verlasse die Augenhöhe des Angreifers und reagiere überraschend kreativ. „Sei ein Nachfolger von mir, Jesus!“, muss es in unseren Ohren klingeln! Die Aufforderung, die andere Wange hinzuhalten, bedeutet keine Passivität, sondern aktives Handeln, entgegen der Spielregeln des Hasses. Das ist wahrer Mut. Der Weg der Demut, der mit Jesus in die Freiheit und den Frieden führt. Das Geheimnis des Glaubens…
Wer mehr über dieses Geheimnis erfahren möchte ist herzlich eingeladen zu unseren Gottesdiensten: Sonntag, 10:00 Uhr, Christuskirche, Römerstraße 79, Niedernberg.
Nicht vergessen: Gott ist gut.
Eure EFG-Niedernberg
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