Länderübergreifende Übung des Technischen Hilfswerks: Strom- und Wasserversorgung im Notfall

Achtung Meldekopf
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Wie im echten Einsatz – THW-Übung im Neckar-Odenwald-Kreis. Mehr als 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks trainierten die Notfallversorgung wichtiger Einrichtungen mit Strom und Wasser im Neckar-Odenwald-Kreis.

Neben der Stromversorgung stand die Installation und Instandsetzung wichtiger Infrastrukturteile der Strom- und Wasserversorgung verschiedener Einrichtungen von Feuerwehren, THW und Industrie auf dem Übungsplan sowie die Erstinstallation der Strom und Wasserversorgung einer angenommenen Notunterkunft.
Helfer und Helferinnen der Fachgruppen Elektroversorgung und Infrastruktur aus den THW Ortsverbänden Adelsheim, Villingen-Schwenningen, Ehingen, Emmendingen, Ludwigsburg, Münsingen, Schwäbisch Gmünd, Singen, Stuttgart, Ochsenfurt, Widdern Bad Säckingen und Freiburg trainierten an mehr als zehn Einsatzorten im Neckar-Odenwald-Kreis. Unterstützt wurden die Einheiten von der Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Heidelberg, der Fachgruppe Logistik aus Künzelsau, die für das leibliche Wohl der Kräfte sorgte, der Bergungsgruppe aus Miltenberg, der Fachgruppe Räumen aus Neunkirchen und Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbandes Haßmersheim.
Die Übung begann am Freitagabend. Sobald die THW-Einheiten aus den unterschiedlichen Ortsverbänden am Ausgangspunkt der Übung in Schefflenz ankamen, gab es die ersten Einsatzaufträge – ohne Vorwarnung, wie im echten Einsatz. Federführend organisiert wurde die Übung von Marc Egolf, Ortsbeauftragter des THW Ortsverbandes Adelsheim, der sich für die Helferinnen und Helfer zahlreiche Herausforderungen hatte einfallen lassen. Für die Miltenberger THW-Gruppe bestand die Aufgabe darin, eine Taucherplattform sowie den angrenzenden See auszuleuchten. Ebenso wurde der Meldekopf durch den Miltenberger Zugtrupp gestellt – hierüber wurden die Einsatzkräfte zu den jeweiligen Einsätzen entsandt.
Am frühen Samstagmorgen hieß es für die teilnehmenden Kräfte aufsitzen und ausrücken. An verschiedenen Standorten, wie der Campina Molkerei in Schefflenz oder Liegenschaften der Feuerwehren im Kreis, mussten die Helferinnen und Helfer funktionierende Noteinspeisungen errichten und die Infrastruktur instand setzen, damit im Notfall ein Ausfall der öffentlichen Versorgungsnetze kompensiert werden könnte. Dies erwies sich als gar nicht so einfach – viele Liegenschaften hatten gar keine Möglichkeit einer Noteinspeisung, weshalb die Fachkräfte direkt am Hausanschluss den Strom einspeisen mussten.

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