Neuer Diakon wird mit Applaus begrüßt

Der neu geweihte Diakon verkündet das Evangelium.
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Miltenberg. In einem feierlichen Gottesdienst am 30. Oktober übernahm Nicolas Kehl erstmals in der Miltenberger Pfarrkirche die Aufgaben eines Diakons. Bischof Friedhelm Hofmann hatte ihn acht Tage zuvor im Würzburger Dom zum Diakon geweiht. Kehl wurde zu Beginn des Gottesdienstes mit spontanem Applaus begrüßt. Er assistierte Dekan Michael Prokschi während der Messfeier, verkündete das Evangelium und lud zum Friedensgruß ein.

In seiner Predigt legte der neu geweihte Diakon das Evangelium von der Umkehr des Zachäus aus. Er hab dabei hervor, dass Gott vom Sünder eine Änderung seines Lebens erwarte. Dem Zitat aus einem Lied des Kölners Willy Millowitsch „Der Herrgott wird’s uns bestimmt verzeihn. S'war immer so.“, gab Kehl zwar Recht: Gott verzeihe immer. Doch auf die Vergebung Gottes müsse wie beim Zöllner Zachäus, der seinen zu Unrecht erworbenen Reichtum geteilt habe, eine echte Umkehr folgen.
In Verbundenheit mit dem neu Geweihten feierten viele Gläubige und Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt den Sonntagsgottesdienst mit, ebenso am Altar Pfarrvikar Bede Nwadinobi, Pfarrvikar Bernd Winter, Monsingore Heinrich Schlereth und Diakon Gerd Mergenthal. Beim anschließenden Kirchencafé stieß die Gemeinde mit Sekt an und ließ sich bei vielen Gesprächen am sonnigen Herbstmorgen die Kuchen schmecken.
Nicolas Kehl stammt aus Büchold und ist 26 Jahre alt. Er studierte in München Theologie und Philosophie. Seit September 2015 absolviert er ein Praktikum als Teil seiner Priesterausbildung in der Pfarreiengemeinschaft St. Martin. Bis Juli 2017 wird er dieses Praktium fortsetzen. Seine Priesterweihe ist am Pfingstsamstag 2016 geplant.

Der neu geweihte Diakon verkündet das Evangelium.
Diakon Nicolas Kehl assistiert Dekan Michael Prokschi am Altar.

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