Kölner StadtGesellschaft KSG
Kritik an Klima-Provisorium für Maternusplatz
- Das Zentrum von Rodenkirchen soll mit den Stimmen von CDU, Grünen/Volt, SPD und Linke bald fürs Klima umgestaltet werden. FDP und KSG sehen das kritisch und fordern eine baulich ansprechende und nachhaltige Lösung für den zentralen Platz von Rodenkirchen.
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FDP/KSG-Fraktion Rodenkirchen: Klima-Provisorium am Maternusplatz problematisch
Die FDP/KSG-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen kritisiert die nun beschlossene Lösung zur temporären Kühlung des Maternusplatzes deutlich.
„Was jetzt beschlossen wurde, ist kein durchdachtes Konzept, sondern ein Provisorium mit einer Vielzahl offener Fragen und praktischer Probleme“, erklärt Torsten Ilg, Co-Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion.
Ungesichertes Mobiliar, kreuz und quer verlegte Wasserschläuche
Besonders kritisch sieht die Fraktion die Vielzahl ungeklärter Detailfragen im Betrieb der Anlage: Die Unterbringung des benötigten Mobiliars wie Schirme und technischer Komponenten sei ebenso wenig geklärt wie der Umgang mit zusätzlichem Mobiliar wie Liegestühle. „Es ist völlig offen, wo all diese Gegenstände gelagert werden sollen – der Maternusplatz darf nicht zur Abstellfläche werden“, so Ilg weiter.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist der Einsatz loser Feuerwehrschläuche an heißen Tagen. Diese müssten quer über den Platz verlegt werden, was nicht nur optisch problematisch sei, sondern auch konkrete Gefahren berge.
„Schläuche, Absperrungen und Markierungshütchen beeinträchtigen das Erscheinungsbild massiv und schaffen zusätzliche Stolpergefahren für Bürgerinnen und Bürger“, betont Karl Wolters, ebenfalls Co-Fraktionsvorsitzender.
Auch der Ressourcenverbrauch wird kritisch hinterfragt:
„In Zeiten, in denen wir verantwortungsvoll mit Trinkwasser umgehen müssen, ist ein Konzept mit potenziell hohem Verbrauch zumindest erklärungsbedürftig“, so Wolters.
Hinzu kommt der erhebliche organisatorische Aufwand:
An Markttagen müssten sämtliche Aufbauten regelmäßig ab- und wieder aufgebaut werden. „Das bedeutet zusätzlichen Personalaufwand, laufende Kosten und eine hohe Fehleranfälligkeit im Betrieb“, kritisiert die Fraktion.
Für die FDP/KSG-Fraktion steht fest:
„Der Maternusplatz ist das Herz Rodenkirchens und verdient eine dauerhafte, hochwertige und städtebaulich überzeugende Lösung – keine Ansammlung provisorischer Einzelmaßnahmen.“
Die Fraktion bekräftigt daher ihre Position:
Ein fest installiertes Fontänenfeld hätte viele der nun entstehenden Probleme vermieden – bei gleichzeitig besserer Integration in das Platzbild und langfristig stabileren Kostenstrukturen.
„Der Maternusplatz ist keine Rumpelkammer – wir brauchen eine echte Piazza“, so Ilg abschließend.
Autor:Sabine Müller-Frey aus Wenschdorf |
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