Von Usbekistan bis Kreuzthal: Das neue Kunstmagazin „Bettina“ richtet den Blick auf internationale Künstlernetzwerke
- hochgeladen von Marc Peschke
Von Usbekistan bis Kreuzthal:
Das neue Kunstmagazin „Bettina“ richtet den Blick auf internationale Künstlernetzwerke
Nr. 39/2026 erscheint erstmals ausschließlich in englischer Sprache
Die neue Ausgabe des Kunstmagazins „Bettina – Magazine for Art, Culture and International Dialogue“ ist soeben erschienen. Mit der Ausgabe 2026 beginnt zugleich ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Magazins: „Bettina“ erscheint ab sofort ausschließlich in englischer Sprache.
Der Schritt folgt dem Anspruch des Magazins, über die Kunst einen internationalen Dialog zu fördern. Die neue Ausgabe wird an Museen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken weltweit versandt und richtet sich damit ausdrücklich an ein internationales Publikum.
Im Mittelpunkt der Ausgabe Nr. 39 stehen transnationale historische Netzwerke der Solinger Künstlerkolonie. Das Heft verfolgt künstlerische Wege über Ländergrenzen hinweg und erzählt von Reisen, Exil, Begegnungen und kulturellem Austausch.
Den Auftakt bildet ein Beitrag von Shirin Tashova, Direktorin des Contemporary Art Museum of Uzbekistan in Urgench, über das Museum für zeitgenössische Kunst Usbekistans. Helena Stork und Peter Deckers, Mitbegründer der World Art Foundations, schreiben über internationale Zusammenarbeit und die Grundlagen gemeinsamer Kunstförderung.
Weitere Beiträge widmen sich den Künstlerinnen und Künstlern Bettina Heinen-Ayech, Edith Hultzsch und Erwin Bowien. Marc Peschke beschäftigt sich mit Bettina Heinen-Ayech sowie mit Edith Hultzsch und ihren Reisen in den Orient. Dr. Haroun Ayech beleuchtet Erwin Bowiens Jahre im niederländischen Exil zwischen 1933 und 1942. Ein Interview mit dem Journalisten und Kunsthistoriker Dr. Rudi Holzberger führt nach Kreuzthal bei Kempten, wo sich Erwin Bowien während der Kriegsjahre versteckt aufhielt. Ergänzt wird das Heft durch einen Beitrag über den 1988 verstorbenen Dresdener Künstler Alfred Hesse.
Der Titel des Magazins verweist auf Bettina Heinen-Ayech (1937–2020). Ihr internationales künstlerisches Leben und Werk bilden einen wichtigen Bezugspunkt für die Arbeit der Bettina Heinen-Ayech Foundation.
Mit dem Wechsel zur englischen Sprache öffnet sich „Bettina“ noch konsequenter einem internationalen Leserkreis. Aus der Auseinandersetzung mit der vielgestaltigen Geschichte der Solinger Künstlerkolonie entsteht so ein Forum für grenzüberschreitende Perspektiven auf Kunst, Künstlerbiografien und kulturelle Netzwerke.
Marc Peschke
Bettina – Magazine for Art, Culture and International Dialogue
No. 39 • 2026
Herausgegeben von der Bettina Heinen-Ayech Foundation
www.bettina-heinen-ayech-foundation.com
Das Magazin kann kostenfrei über die Stiftung bestellt werden: Mail@bettina-heinen-ayech-foundation.com
Autor:Marc Peschke aus Wertheim |
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