Polizeiberichte vom 15.10.2014

Pressebericht der PI Miltenberg vom 15.10.2014

Ladendiebstahl
Bürgstadt - Am Dienstag wurde eine Rentnerin gegen 10.20 Uhr in einem Einkaufsmarkt der Miltenberger Straße auf frischer Tat betroffen. Eine Verkäuferin konnte beobachten, wie die Beschuldigte mehrere Nahrungsmittel in ihren mitgebrachten Rucksack packte. An der Kassen angekommen, bezahlte sie die Waren im Einkaufskorb, die Waren in ihrem Rucksack legte sie nicht aufs Band. Nach dem Bezahlen wurden die Gegenstände im Rucksack der Frau vorgefunden, es handelte sich um Nahrungsmittel im Wert von ca. 21 Euro.

Pressebericht er PI Obernburg am Main vom 15.10.2014

Betrunken im Straßengraben und keiner will der Fahrer gewesen sein
Sulzbach a.Main, Lkr. Miltenberg
Heute früh, gegen 4.30 Uhr, wurde in der Niedernberger Straße ein Pkw im Graben in unmittelbarer Nähe zu den Geleisen festgestellt. In dem Ford Skorpio befanden sich noch 2 Personen, die jedoch aufgrund der Lage den Pkw zunächst nicht verlassen konnten. Die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach befreite die 42 und 45 Jahre alten Männer aus ihrer misslichen Situation, der Jüngere dürfte sich bei dem Unfall ein HWS zugezogen haben und wurde in das Klinikum nach Aschaffenburg gebracht. Beide gaben an nicht der Fahrer, sondern lediglich der Beifahrer gewesen zu sein und beide waren erheblich angetrunken. Einer davon wollte seinen Namen nicht angeben und beleidigte außerdem noch einen Polizeibeamten. Der Staatsanwalt ordnete bei jedem der Männer eine Blutentnahme an, diverse Kleidungsstücke wurden sichergestellt, damit dürfte die Fahrereigenschaft zu klären sein.

Bei Auffahrunfällen zwei Fahrer leicht verletzt
Kleinwallstadt / Sulzbach a.Main, Lkr. Miltenberg
Am gestrigen frühen Abend kam es zu einem Verkehrsunfall in der Sulzbacher Straße, Kleinwallstadt. Gegen 19.10 Uhr war ein Pkw-Fahrer in eine Tankstellengelände abgebogen, ein nachfahrend Ford-Lenker musste deshalb abbremsen. Der dahinter befindliche Corsa-Fahrer bemerkte die Situation vermutlich zu spät und prallte auf den Ford Ka. Es entstand nur leichter Sachschaden von ca. 500 Euro, der Ford-Lenker erlitt dabei jedoch eine HWS-Verletzung.
Eine ähnlicher Vorfall ereignete sich am Dienstag, gegen 16.20 Uhr, in der Sulzbacher Hauptstraße. Eine 54jährige Citroen-Fahrerin musste verkehrsbedingt abbremsen. Der übernächste Pkw-Fahrer hinter ihr prallte vermutlich aus Unachtsamkeit auf einen Mercedes und schob diesen auf den Citroen. Es entstand ein Schaden knapp 2000 Euro, auch die 54jährige wurde dabei leicht verletzt.

Ford Ka auf B469 über Leitplanke geschleudert
Obernburg a.Main, Lkr. Miltenberg
Die gefahrene Geschwindigkeit auf der B 469 dürfte den Ausschlag für den hohen Sachschaden bei einem Verkehrsunfall gestern, gegen 13 Uhr, gegeben haben. Eine 61jähriger verlor zwischen Obernburg und Großwallstadt aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Ford Ka und schlitterte in die Leitplanke. Von dort wurde sie über diese Sicherheitsabsperrung geschleudert. Ihr Pkw dürfte nur noch Schrottwert besitzen, außerdem wurden mehrere Leitplankenfelder beschädigt. Die Fahrerin erlitt dabei leichte Verletzungen, der Schadschaden beträgt ca. 5.000 Euro.

Vorfahrtsverletzung mit Folgen
Erlenbach a.Main, Lkr. Miltenberg
In der Elsenfelder Str. kam es gestern Nachmittag, gegen 14.20 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Ein 57jähriger SUV-Fahrer übersah eine von rechts kommende 72jährige Corsa-Lenkerin und stieß mit ihr zusammen. Es entstand Sachschaden von knapp 3.000 Euro, verletzt wurde zum Glück niemand.

Daimler und Toyota auf Parkplätzen angefahren und geflüchtet
Elsenfeld / Großwallstadt, Lkr. Miltenberg
Nur eine Stunde hatte gestern eine Daimlerfahrerin ihren Pkw in Elsenfeld auf dem Parkplatz der Fa. Baywa geparkt. Als sie gegen 12 Uhr zurückkam musste sie erhebliche Beschädigungen an der Stoßstange hinten rechts feststellen. Dass dabei auch ein Teil eines Schweinwerferglases in der Nähe lag, könnte bei den polizeilichen Ermittlungen von Vorteil sein.
Eine weitere Verkehrsunfallflucht ereignete sich in der Lützelbacher Str. in Großwallstadt. Auf dem Parkplatz des Medizinischen Trainingszentrums wurde gegen 14 Uhr ein grüner Toyota abgestellt. Als der 61jährige Besitzer eine Stunde später wieder dort an kam, wies die Stoßstange vorne links Beschädigungen auf. Vermutlich beim Ausparken ist ein Unbekannter Pkw-Fahrer hängen geblieben und hat sich dann ebenso aus dem Staub gemacht.
In beiden Fällen wird der Schaden auf mehrer Hundert Euro geschätzt.

Seil auf dem Campingplatz geklaut und zerstückelt
Klingenberg a.Main, Lkr. Miltenberg
Auf dem Campingplatz hat sich ein Unbekannter ein fremdes 25m langes Seil angeeignet, das der Besitzer zum Absperren von Stellplätzen verwendet. Das schnitt er von einem langen 175 m gelben Gesamtstück ab, den verbleibenden Rest zerstückelte der Übeltäter in mehrere Teil, so dass diese nicht mehr zu gebrauchen sind. Der Gesamtschaden liegt bei gut 100 Euro.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 15.10.2014

Dank aufmerksamen Zeugen und akribischer Ermittlungsarbeit - 28-Jähriger als Serieneinbrecher überführt - Täter jetzt in Untersuchungshaft
LANDKREIS ASCHAFFENBURG. Die Polizeiinspektion Alzenau hat einen Einbrecher festgenommen, der seit September unter anderem in mehrere Sport- und Vereinsheime in Kahl und Karlstein gewaltsam eingedrungen war. Er hatte dabei fast 20.000 Euro Sachschaden verursacht und Beute im Wert von einigen Tausend Euro gemacht. Jetzt sitzt der 28-Jährige auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Beamten der Alzenauer Polizeiinspektion am Donnerstagmorgen informiert, nachdem er auf einen ihm unbekannten Motorroller aufmerksam geworden war, der in der Nähe seines Wohnhauses stand. Während eine Streife das Zweirad vor Ort überprüfte, kam ihnen ein Fahrradfahrer auf einem Damenrad entgegen. Die Ordnungshüter hatten sofort den Verdacht, dass der 28-Jährige etwas mit dem verdächtigen Roller zu tun haben könnte. Sie stoppten den bereits amtsbekannten Mann und tatsächlich stellte sich rasch heraus, dass er sowohl den Roller, als auch das Fahrrad, gestohlen hatte.
Weitere Ermittlungen folgten und brachten ans Licht, dass der 28-Jährige in der Nacht die Türe eines Motorradgeschäftes aufgebrochen und dort den Roller, einen Motorradhelm und weitere Gegenstände im Wert von etwa 2.500 Euro entwendet hatte. Mit dem Zweirad war der Mann, der dafür auch keinen Führerschein besitzt, dann davon gefahren. Unterwegs war er offensichtlich sogar gestürzt, hatte sich dabei aber nicht verletzt. Den Roller hatte er dann in der Nähe seiner Wohnung auf einem Feldweg abgestellt und zur Verschleierung seiner Tat die Nummernschilder abgeschraubt. Die Schlüssel für den Roller hatte er eingesteckt - diese fanden die Ordnungshüter im Zuge seiner späteren Kontrolle in der Hosentasche.
Das von dem 28-Jährigen benutzte silberne Damenfahrrad der Marke Adventure, Omni 700-7, hatte er den Ermittlungen zur Folge etwa zwei Wochen zuvor am Bahnhof in Kahl mitgenommen. Der rechtmäßige Besitzer des Rades ist der Polizei bis dato unbekannt und wird gebeten, sich unter Tel. 06023/944-0 zu melden.
Nach der Festnahme des 28-Jährigen durchsuchten Ermittler der Alzenauer Polizei noch dessen Wohnung. Dabei konnten sie mehrere Beweismittel aus Einbrüchen sicherstellen. Auch geringe Mengen an Rauschgift fiel den Beamten in die Hände. Nach den bisherigen Erkenntnissen konsumiert der Tatverdächtige regelmäßig Rauschmittel. Aufgrund der akribischen Ermittlungsarbeit wurde der 28-Jährige dann mit den Einbrüchen der jüngsten Zeit im Raum Kahl konfrontiert.
Er gab dann an, dass seine Einbrüche bereits im September begonnen hatten. Da hatte er sich in Kahl Zugang zum Waldseebad verschafft und dort eine Motorheckenschere entwendet. Durch das Aufhebeln mehrerer Türen entstand alleine hier ein Sachschaden von etwa 5000 Euro.
Weitere Ziele des Einbrechers waren in Kahl die Vereinsheime des Wandervereins, der DJK und des Schützenvereins, aus denen er hauptsächlich einige hundert Euro Bargeld und alkoholische Getränke mitnahm. Auch ein Gartenhaus in Bahnhofsnähe blieb nicht verschont. Hier hat der 28-Jährige Gartenwerkzeuge gestohlen.
In Karlstein brach der Mann in das Sportheim Am Langen See ein und verursachte dabei durch das Aufhebeln mehrerer Türen einen Sachschaden von 3500 Euro. Dem steht eine Beute von lediglich 50 Euro aus einer Teamkasse der Jugendmannschaft entgegen.
In Karlstein-Großwelzheim waren die Vereinsheime des Schäferhundevereins und des Angelsportvereins im Focus des 28-Jährigen. Der angerichtete Sachschaden beträgt hier weit über 1000 Euro. Die Beute von etwa 50 Euro Bargeld ist dagegen vergleichsweise sehr gering.
In der Nacht zum vergangenen Donnerstag hebelte der Beschuldigte in Kahl in der Forststraße mehrere Automaten für Staubsauger und Hochdruckeiniger im Außenbereich einer Tankstelle auf. Hier konnte er aber keine Beute machen, da die Automaten regelmäßig geleert werden.
Der Beschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am vergangenen Freitag der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl gegen den 28-Jährigen, der nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt.
Nicht zuletzt Dank des aufmerksamen Zeugen, der ohne zu zögern die Polizei alarmiert hatte, nachdem ihm der verdächtige Roller aufgefallen war, konnten die Ermittler den mutmaßlichen Einbrecher dingfest machen. Das Polizeipräsidium Unterfranken nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, an die Bürgerinnen und Bürger zu appellieren, dass sie jederzeit und ohne zu warten bitte den Notruf 110 wählen, wenn Ihnen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in ihrem Wohnviertel auffallen. Diese können auch von Einbrechern benutzt werden. Gerade in der bevorstehenden dunkleren Jahreszeit steigen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäß an und die Polizei ist ganz besonders auf derartige Hinweise angewiesen.

Zwei Tote beschäftigen Polizei und Staatsanwaltschaft - Gewaltverbrechen wahrscheinlich
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwei Tote beschäftigen seit dem späten Dienstagabend die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Zunächst war ein Mann aus dem 11. Stock eines Wohnhauses in den Tod gestürzt. Kurz danach entdeckten Polizeibeamte in der Wohnung des Mannes eine weibliche Leiche. Allem Anschein nach starb die Frau eines gewaltsamen Todes. Die näheren Hintergründe sind bislang noch unbekannt.
Das Geschehen spielte sich an einem Hochhaus in der Mainparkstraße ab. Dort war gegen 21:30 Uhr ein 46-Jähriger beim Sprung in die Tiefe gestorben, wobei eine Bewohnerin Zeugin des Geschehens wurde.
Nachdem erste Notrufe eingegangen waren, machten sich gleich mehrere Streifenbesatzungen der Aschaffenburger Polizei auf den Weg zum Einsatzort. Dort fanden die Beamten dann vor dem Hochhaus die Leiche des Mannes.
Als kurze Zeit später Polizisten die Wohnung des 46-jährigen im 11. Stock aufsuchen wollten, war die Türe versperrt. Die Beamten verschafften sich gewaltsam Zutritt und fanden dort die Leiche einer Frau. Es deutet alles darauf hin, dass die ein Jahr jüngere Frau eines Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.
In der Folge übernahm dann die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weitere Sachbearbeitung. Auch die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde sofort in die laufenden Ermittlungen eingeschaltet. Bislang ist nur bekannt, dass es sich bei den beiden Toten offenbar um ein Paar handelte. Allerdings ist das Geschehen, das sich in der Wohnung abgespielt hat, bislang noch völlig unklar. Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt auf die Frage, ob der Mann, der in den Tod gesprungen ist, auch für den gewaltsamen Tod der Frau verantwortlich. Einiges spricht für diese Annahme. Ein mögliches Tatwerkzeug stellten die Beamten in den Räumen sicher.
Die ganze Nacht über haben die Ermittler bereits zahlreiche Vernehmungen durchgeführt. Weitere Personen, die bislang von der Polizei noch nicht angehört wurden und die möglicherweise am Dienstagabend in dem Hochhaus irgendetwas mitbekommen haben, das auf einen Streit oder irgendein anderes Geschehen im 11. Stock hindeutet, werden dringend gebeten, sich ebenfalls als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 entgegen.
Die beiden Leichen werden nun auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert. Dadurch erhoffen sich die Ermittler nähere Hinweise insbesondere dazu, wie die Frau zu Tode gekommen ist.
Die Arbeit der Polizei vor Ort wurde auch durch die Feuerwehr insbesondere durch das Ausleuchten des Bereiches um das Hochhaus unterstützt.

Nach dem Tod von zwei Personen – keine Hinweise auf Beteiligung Dritter – Ermittlungen der Kripo dauern weiter an
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Tod eines Paares am späten Dienstagabend dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg, die unter enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt werden, weiter an. Nach allen bislang gewonnen Erkenntnissen spricht nichts für eine Beteiligung einer dritten Person an den tragischen Geschehnissen. Eine Obduktion soll weiter Klarheit über die genaue Todesursache beider Verstorbenen bringen.
Wie bereits berichtet, hatten mehrere Personen kurz nach 21:30 Uhr über Notruf gemeldet, dass eine männliche Person aus dem elften Stock eines Hochhauses in der Mainparkstraße zu Boden gestürzt ist. Vor Ort fanden die Polizeibeamten dann die Leiche eines 46-jährigen Mannes, die vor dem Hochhaus lag. Die polizeilichen Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zur Wohnung im elften Stock. Dort fanden sie den Leichnam einer 45-jährigen Frau. Aufgrund der Auffindesituation bestand sofort der Verdacht, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben ist.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernahm in der Folge die weiteren Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden. Nach den bislang gewonnenen Erkenntnissen hat sich der Tatverdacht gegen den verstorbenen 46-Jährigen weiter erhärtet. Derzeit kann aufgrund der Spurenlage und der Schließverhältnisse an der Wohnung ausgeschlossen werden, dass Dritte in das Geschehen involviert waren.
Kurz vor dem Sturz des Mannes in die Tiefe warf dieser nach Auskunft von Zeugen mehrere tausend Euro in Form von Geldscheinen über die Balkonbrüstung. Derzeit laufen die Ermittlungen zur Herkunft dieses Geldes, wobei sich keine Hinweise auf einen kriminellen Hintergrund ergeben haben. Diese Geldscheine sind vor Ort von Hilfskräften eingesammelt und von den Ermittlern sichergestellt worden.
Die Beamten beschlagnahmten in der Wohnung mutmaßliche Tatwerkzeuge, mit denen offensichtlich auf die Frau eingewirkt wurde. Eine von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeordnete Obduktion, welche am Donnerstagvormittag durchgeführt wird, soll die genaue Todesursache der 45-Jährigen klären.

Junge Menschen nach Rauchen von Kräutermischungen kollabiert
LANDKREIS BAD KISSINGEN und WÜRZBURG. Am Wochenende mussten mehrere junge Menschen nach dem Rauchen von Kräutermischungen mit schwersten Bewusstseinsstörungen in Krankenhäuser gebracht werden. Sie hatten sich teilweise nicht mehr unter körperlicher Kontrolle und verletzten sich selbst bei Stürzen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt eindringlich vor dem Genuss der nicht einschätzbaren Substanzen.
Am Sonntagnachmittag mussten in einer Gemeinde im Kreis Bad Kissingen zwei Männer im Alter von 19 und 23 Jahren mit Rettungshubschraubern in verschiedene Krankenhäuser geflogen werden. Sie hatten offensichtlich auf einem Balkon eine Kräutermischung geraucht und waren kurz danach kollabiert. Die Polizeiinspektion Bad Kissingen konnte bei einem der Männer zusätzlich noch einige Extasy-Tabletten sicherstellen.
Ein weiterer Fall von massiven gesundheitlichen Gefährdungen nach dem Inhalieren des Rauches von Kräutermischungen ist bereits am Montag von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt berichtet worden. Den Ermittlungen der Beamten zufolge waren nach dem Rauchen solcher Kräutermischungen am Sonntagabend vier Männer im Alter von 18 und 34 Jahren bewusstlos geworden oder litten unter extremer Übelkeit und mussten in Würzburger Krankenhäuser gebracht werden. Einer der Männer hatte sich bei einem Sturz eine Nasenbeinfraktur zugezogen.
Am frühen Montagmorgen musste sich die Polizeiinspektion Bad Kissingen erneut mit einem nicht mehr ansprechbaren jungen Mann befassen, der offensichtlich mit einer Wasserpfeife eine Kräutermischung geraucht hatte. Der orientierungslose 19-Jährige hatte sich offenbar bei seinen unkontrollierten Bewegungen im Gesicht verletzt und war am Boden liegend von seiner Mutter aufgefunden worden.
Zur Zeit liegen keine Erkenntnisse vor, ob die jeweils verwendeten Kräutermischungen gleichen Ursprungs waren oder welche genauen Zusammensetzungen sie hatten.
Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt eindringlich davor, irgendwelche Kräutermischungen zu rauchen. Weder die kurzfristigen, noch die langfristigen gesundheitlichen Gefahren, die der Konsum solcher Stoffe mit sich bringt, sind einzuschätzen oder zu kontrollieren. Es ist nicht auszuschließen, dass das Inhalieren des Rauchs solcher Kräutermischungen tödlich enden könnte.

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