Kinderkirche
Eine Adventskinderkirche der etwas anderen Art …

… gab es in Bürgstadt am ersten Adventssonntag. Corona-Not macht erfinderisch und so platzierte das Kinderkirchenteam den Kindergottesdienst einfach ins Freie – viel frische - und auch kalte Luft und vor allem viel Platz bot der Kirchhof vor der Alten Pfarrkirche für knapp 30 Familien, die sich – im vorgeschriebenen Abstand – vor einem Adventskranz der etwas anderen Art verteilten. Im Zentrum lag ein Adventskranz, der nicht nur einen Durchmesser von 6 Metern hatte, sondern auch kleine „Außendienststellen“. Vor jeder Familie lag ein Tannenzweig, der stellvertretend für den großen Kranz geschmückt wurde. So dekorierten die Kinder mit ihren Eltern den Zweig mit Kugeln, Strohsternen und natürlich auch mit einer Kerze – ist es doch der 1. Advent. Die Kinder erfuhren nicht nur, dass der ursprüngliche Adventskranz eigentlich ein riesiges Kutschenwagenrad war, auf dessen Ring vor über 150 Jahren Waisenkinder zu den täglich von Pfarrer Wichern vorgelesenen Bibeltexten 24 Kerzen steckten. Sie durften auch die Symbolik, die in heutigen Adventskränzen steckt, mit ihren Sinnen erfahren. In einer Lichtermeditation spürten sie der Wärme und der Helligkeit der Kerze nach und der Duft und Glanz der grünen Tannenzweige erinnert an Frische und Lebendigkeit in dieser kalten Jahreszeit. Für Christen drückt sich darin die Nähe zu Jesus Christus aus, der uns Wärme, Hoffnung und viel Liebe schenkt. So soll das Entzünden der vier Kerzen nicht nur unsere Zimmer jeden Sonntag etwas heller werden lassen, sondern auch unsere Herzen erwärmen. Mit jedem Adventssonntag rücken wir Weihnachten, dem Geburtsfest Jesu, ein wenig näher. Gerade Kinder können das Weihnachtsfest kaum erwarten. Um ihnen die „Wartezeit“ ein wenig zu verkürzen, bereitete das Kinderkirchenteam für die Kinder über 60 Adventswundertütenpakete vor. Mit glänzenden Augen empfingen die Kinder im Anschluss an den Gottesdienst jeweils vier Wundertüten, die für jede Adventswoche Geschichten zum Vorlesen, Bastelanleitungen mit passendem Material und Spiele enthalten. Und für die Eltern gibt es kleine meditative Impulse. So können sich an jedem Adventssonntag die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam um den Tisch setzen, die Kerzen am Adventskranz anzünden und unter anderem den Erzählungen der unterschiedlichen Krippenfiguren lauschen. Die entsprechenden Figuren können bereits mit aufgestellt werden, so dass die Krippe über den Advent langsam wächst. Das Kinderkirchenteam bedankt sich für das große Interesse und wünscht eine besinnliche und frohe Advents- und Weihnachtszeit!
Alexandra Hörnig
Die Collage zeigt den großen Adventskranz sowie einen geschmückten Tannenzweig und die Übergabe der Adventswundertüten durch Stefanie Kirchgäßner und Catharina Weiß
Fotos: Catharina Weiß/Kristina Bretz

Autor:

Alexandra Hörnig aus Bürgstadt

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