Im Fokus: KOLPING Indien
Kolping Bürgstadt begeht Weltgebetstag 2021

  • Foto: Kolping International
  • hochgeladen von Leo Bucher

Am 27. Oktober feiert Kolping International in jedem Jahr den Weltgebetstag, der an die Seligsprechung von Adolph Kolping am 27. Oktober 1991 erinnert.
 Ausrichter des Weltgebetstages 2021 ist der Kolping Nationalverband Indien im Namen der weltweiten Kolping-Gemeinschaften, die die Bindeglieder der gelebten Glaubenserfahrung des seligen Adolph Kolping mit Jesus und seinen gemeinsamen Werten sind.
 Die Geschichte des Kolpingwerkes in Indien reicht bis in das Jahr 1962 zurück. Mit seinem Ansatz der „Hilfe zur Selbsthilfe" arbeitet Kolping Indien in erster Linie mit marginalisierten Menschen, die ihre Grundbedürfnisse nicht befriedigen können.
 Die Kolpingsfamilie Bürgstadt hat bereits am Montag den 19. Oktober den Weltgebetstag 2021 genutzt, um in dieser weltweiten Gebetskette für alle Menschen zu beten, die durch die Coronapandemie in verschiedenster Weise betroffen sind.
 Die Wort-Gottes-Feier um 19 Uhr in der Pfarrkirche wurde von Hermann Gömmel und Ursula Grän frei nach einer Vorlage von Kolping Indien gestaltet.
 Hermann Gömmel trug die daraus entnommenen Gedanken zum Evangelium vor: Mt 14, 13-21 von den Fünf Broten und den zwei Fischen. „…Die Menschen sind weit gelaufen, der Tag war lang. Jesus kann nicht anders und sagt: „gebt ihr ihnen etwas“. Die Jünger sind skeptisch. Was haben sie schon? Fünf Brote und zwei Fische. Das reicht niemals, das ist nicht genug. Sie sind befangen, weil Sie nur den Mangel sehen. Das kann doch nicht reichen! Da wird Jesus zum Gastgeber. Er nimmt die fünf Brote und die zwei Fische, dankt und gibt sie den Jüngern damit sie verteilen. Wer sich jetzt an das Abendmahl erinnert fühlt, liegt richtig. Genau das will der Evangelist Matthäus doch andeuten: Jesus lädt ein. Menschen sollen satt werden, ganz real. Aber auch übertragen, auch im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung.“
 Diesem Beispiel sei auch Adolph Kolping im 19. Jahrhundert gefolgt. Vieles von dem was er in seinem Leben geschrieben und gesprochen hat, ist erhalten und fasziniert noch heute - genauso seine Energie, sein Fleiß, sein Wille Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern diese anzupacken, um sie zum Besseren zu verändern.

Autor:

Leo Bucher aus Bürgstadt

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