Auf den Spuren Jesu, Biblische Reise im Pfarrsaal
Vortrag von P. Richard Heßdörfer, Guardian am Engelberg bei Kolping Bürgstadt

P. Richard Heßdörfer in Aktion
  • P. Richard Heßdörfer in Aktion
  • Foto: Erich Hennig, Kolping Bürgstadt
  • hochgeladen von Leo Bucher

Die Kolpingsfamilie Bürgstadt begab sich am Montagabend letzter Woche im Pfarrsaal auf eine fiktive Reise ins Heilige Land.
Es lag nahe, den Advent mit einem Reisebericht an die Wirkungsstätten Jesu lebendig werden zu lassen. Zu diesem Event begrüßte Präses Hermann Gömmel Pater Richard Heßdörfer, Guardian am Engelberg, zu seinem Lichtbildvortrag.
Mit dem Lied „Kündet allen in der Not…“ stimmten sich die Gäste auf das Ereignis ein. Im Lauf der Geschichte haben Menschen immer wieder Wallfahrten ins „Heilige Land“ unternommen. Schon die Namen der Stätten ziehen fast magisch in ihren Bann.
In chronologischer Folge berichtet Pater Richard über jene Stätten, an denen Jesus gewirkt hat. Die „Reise“ beginnt im Jerusalem, der Stadt Davids, vor 2000 Jahren, dem Tempelbezirk, dem Herodespalast und der Davidszitadelle, eine Festung der Altstadt Jerusalems. Bilder des Modells von Jerusalem, das die Stadt zur Zeit der zweiten Tempelperiode darstellt, hilft uns Zuhörern, sich in die damalige Zeit zu versetzen.
Weiter geht die „Fahrt“ nach Betlehem zum Besuch der Geburtskirche mit Grotte und der Katharinenkirche, dann zum Hirtenfeld mit den Wohnhöhlen und zum Herodeion, ein zur Zeit Jesu errichteter Palast und Grabbau von Herodes.
Schließlich erreichen wir Nazaret. Wir gehen zur Gabrielskirche mit Brunnenkapelle und über den Basar zur Verkündigungskirche und weiter an die Wohnhöhle der Hl. Familie. Dann geht es nach En Kerem, einer antiken Stadt, zu Elisabeth und Zacharias und Johannes dem Täufer.
Von hier geht’s weiter durch das wüste samarische Bergland nach Jerusalem. Vom Ölberg aus liegt die Stadt im gleißenden Licht zu Füßen. Die Stadt dreier Religionen zieht alle in Bann.
Wir gehen auf den Haram es Scharif, dem Ort wo einst der Tempel stand, in den auch Jesus in das Haus seines Vaters ging. Hier befindet sich heute die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom. Weiter führt uns der Weg an die Klagemauer und zum guten Ende an die Dormitio-Basilika in der Nachbarschaft zum Abendmahlsaal. Die Kirche zeigt u.a. Bilder der Patrone aller bayerischen Bistümer.
Mit den Worten „Hier wird das Reich Gottes lebendig“ endete die „Fahrt“ mit Pater Richard Heßdörfer durch Israel.
Geschickt wob Pater Richard mit seinem spirituellen Charakter, besinnliche sowie religiöse und geschichtliche Motive in seinen Vortrag mit ein.
Bei Glühwein und Weihnachtsplätzchen saßen die Teilnehmer noch lange beisammen.

Autor:

Leo Bucher aus Bürgstadt

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