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Umwelt & Ressourcen
Nachhaltigkeit in der Küche: Natürlich geht das

Philipp Kühn lebt Nachhaltigkeit sowohl beruflich als auch privat.
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Umweltbewusstsein und der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Eine nachhaltige Lebensweise zieht immer mehr in die Gestaltung unseres Alltags ein. Das gilt auch für die Einrichtung des persönlichen Lebensumfelds, der eigenen vier Wände und insbesondere der Küche. Und gutes Design steht längst nicht mehr im Gegensatz zu einer umweltfreundlichen Herstellung.

Davon ist auch Philipp Kühn von WEKUmat in Elsenfeld überzeugt.

„Einer unserer Grundsätze ist es, hochwertige Küchen möglichst nachhaltig zu produzieren. Das fängt schon bei den Rohstoffen an. Wir achten darauf, dass unsere Lieferanten mit dem FSC-Siegel ausgezeichnet sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn es um Nachhaltigkeit geht, ist die Langlebigkeit von Produkten. Wir möchten daher Küchen bauen, die für viele Jahre haltbar sind. Unsere Küchen halten mindestens 30 Jahre – also doppelt so lange wie herkömmliche Küchen.“

Wie setzen Sie den bewussten Umgang mit Ressourcen innerhalb des Unternehmens um?

„Wir achten beispielsweise darauf, bei der Verarbeitung von Holzplatten so wenig Reste wie möglich entstehen zu lassen, d. h. verschnittoptimiert zu arbeiten. Was übrig bleibt, kommt in einen Hacker, daraus entsteht Heizmaterial. Unseren Strom gewinnen wir fast ausschließlich aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Unternehmens. Ein elektrisches Firmenfahrzeug gibt es auch schon. In den nächsten Jahren planen wir alle Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzustellen.“

Dem ersten elektrischen Firmenfahrzeug – einem Smart – sollen bald noch weitere folgen.
  • Dem ersten elektrischen Firmenfahrzeug – einem Smart – sollen bald noch weitere folgen.
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Hat sich auch das Bewusstsein der Kunden in den letzten Jahren verändert?

„Das Bewusstsein hat sich definitiv geändert. Die meisten jungen Leute möchten heute möglichst ökologisch vertretbar bauen. Eine ordentliche Einbauküche vom Schreiner gehört für viele einfach dazu. Durch die Globalisierung wurden in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich Wegwerfprodukte hergestellt, was die Verschwendung wertvoller Ressourcen zur Folge hatte. Die jüngere Generation beginnt nun umzudenken und kauft zunehmend regional ein und bei kleineren Unternehmen, anstatt bei großen Konzernen. Ich zähle mich persönlich selbst dazu.“

Sind für die Zukunft weitere Schritte geplant?

„Wir möchten unser nachhaltiges Handeln für die Kunden nachvollziehbar machen. In Zukunft planen wir daher jedes Jahr einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Somit ist es möglich, sich faktenbasiert und zuverlässig zu informieren.“

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