Die erste Hürde ist geschafft! - Richtfest des Hermann-Staudinger-Gymnasiums

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Unterricht muss unter optimalen Bedingungen gestaltet werden. Und dazu gehören auch optimale Räume. Diese entstehen derzeit rund um das Hermann-Staudinger-Gymnasium in Erlenbach. Dort wurde am Mittwoch, den 27. Juli, mit vielen Gästen aus Politik, Verwaltung, Schule und Nachbarschaft das Richtfest des Erweiterungsbaus gefeiert.

Landrat Jens Marco Scherf begrüßte die Gäste in gewohnt unterhaltsamer Weise in der Schulaula und gab einen kurzen Überblick über den Ersten von drei Bauabschnitten. Auch Altlandrat Roland Schwing war anwesend um, wie Scherf erläuterte, die Früchte seiner Arbeit als Initiator des Schulbauprogramms zu begutachten.

Leider seien die Abbrucharbeiten nicht ganz nach Plan verlaufen, es musste außerdem mit schwierigeren Bodenverhältnissen klargekommen werden als gedacht und ein Wasserschaden war zu beseitigen - aber trotz aller Widrigkeiten sei man bisher mit allen Gewerken im Zeitplan. Besonders hob Scherf hervor, dass auf den Tag genau vor einem Jahr der Spatenstich für die 15 Fachräume, drei Seminarräume, den Hausaufgabenraum und 340 m² nutzbare Dachfläche erfolgt sei. Insgesamt wurden 14 387 m³ Volumen Raum umbaut.

Einem Umzug in den Faschingsferien 2017 sehe man zuversichtlich entgegen, so Scherf. Nimmt man das gesamte Schulkonzept inklusive der Barbarossaschule, hat Erlenbach zukünftig das modernste Schulzentrum am Untermain "... und darauf können wir stolz sein".

Neben Bürgermeister Michael Berninger sprach auch Studiendirektor Henrik Barz ein Grußwort und erklärte, dass es zwar keine, wie von den Schülern gewünschte, Rutsche von der oberen in die untere Etage gebe, aber viel aus der Ideensammlung umgesetzt werden konnte. Freuen dürfe man sich auf jeden Fall über viel Farbe und neue Räume.

Stephan Mühlhause vom Architektenteam dankte Schülern und Lehrern, die mit dem Baulärm zurechtkommen mussten, für ihr Verständnis. In ihrem Abschlußstück wünschte auch die HSG-Big-Band unter Leitung von Bernhard Wehle mit "House of a rising sun" der Schule viel Glück. Im Anschluss ging es dann hinaus, um den Richtspruch zu würdigen, bevor "Bauherr" Andreas Wosnik vom Landratsamt Miltenberg alle Gäste zu einer Führung mit anschließendem Imbiss einlud.

Kurzinterview mit Prof. Henning Balck, Dipl.-Ing. Architektur, Geschäftsführender Gesellschafter der BALCK+PARTNER Beratergruppe, Heidelberg und Inhaber des IPS INSTITUT FÜR PROJEKTMETHODIK UND SYSTEMDIENSTLEISTUNGEN, Heidelberg. :

Mein Team und ich gestalten die „Lebenszyklusorientierten Projektbegleitung“ im Schulbauprogramm des Landratsamtes Miltenberg. In einer Präsentation stellten Kreisbaumeister Wosnik zusammen mit mir, dies den Bundestagsabgeordneten am 20. April in Miltenberg vor. Teilnehmer war auch der Grünenpolitiker Özdemir, der die Ergebnissen als Beitrag zum Nachhaltigen Bauen sehr begrüßt hat.

"Bei unserer Präsentation zeigten wir Folien die unseren Ansatz der Optimierung „Strategischer Bauteile“ darstellen. Das sind insbesondere Fenster, Lüftungstechnische Anlagen, Sonnenschutz mit Lichtlenkung.

Autor:

Sylvia Kester aus Miltenberg

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