Fortbildung mal anders...
P-Seminar: Escape Games

Erlenbach. Lehrer werden zu Kindern, Schüler führen die Aufsicht, es gibt Kaffee und Kuchen – Klingt nach einem gelungenen Nachmittag. Und das an einem Montag…

Verantwortlich für diese entspannte Kaffeehaus-Situation sind Frau Löscher und ihr P-Seminar „Escape Games“. Natürlich waren Kaffee und Kuchen nur Beiwerk und Lockmittel, denn eigentlich ging es um die Präsentation der über das Jahr entstandenen Spiele. Hierfür gab es drei Räume. In dem ersten gab es neben dem Kaffee das Brettspiel mit den Erstellern Jonas Müller, Merdan Yaman und Marcel Günther, der zweite Raum beinhaltete neben Pizzaschnecken die Kartenspielgruppe mit Norman Michalke, Jasmin Mineif, Noah Gottwald und Moritz Dostal, während die Buchgruppe bestehend aus Carla Hein, Elena Zengel, Eliese Hohmann, Dorien Kempf, Finja Lange und einem bestechlich guten Brownie den letzten Raum hütete. Insgesamt waren 13 Lehrer anwesend, die in zwei Gruppen aus vier und eine aus fünf unterteilt wurden. Diese Gruppen hatten jeweils 25 Minuten in jedem Raum. Fünf Minuten Einführung, 15 Minuten testen und fünf Minuten Feedback. Und zwischen den 25 Minuten gab es natürlich auch immer fünf Minuten, um den Kaffee nachzufüllen oder noch schnell ein Stück Kuchen aus dem Raum abzugreifen, wenn das nicht bereits während der Spielzeit geschehen war.

Das klingt ja alles schön und lecker, aber was steckte nun dahinter? Also zunächst ging es einmal darum das How-To zu klären. Also was muss ich tun, wenn ich das Escape Game in meiner Unterrichts- oder Vertretungsstunde verwenden will? Wo finde ich den Spaß? In welchem Zeitrahmen bewege ich mich? Welche Jahrgangsstufe ist am besten geeignet und welche Guppengröße? Das waren die ersten fünf Minuten. Es wurde aber auch erklärt, wie das jeweilige Spiel funktioniert, was zu beachten ist und dann durften die Lehrer auch in die Rolle der Schüler rutschen und selbst einmal beginnen. Hierfür hatten sie fünfzehn Minuten Zeit. Wie verschieden von den Schülern sie sich hierbei anstellten und wie unterschiedlich weit die Lehrergruppen kamen, aber auch mit welchem Arbeits- und Teamgeist die Sache angegangen wurde, war äußerst interessant anzusehen und nebenbei auch sehr amüsant. Die letzten fünf Minuten waren wie bereits gesagt Feedback-Zeit und auch hier war es äußerst aufschlussreich, was die Lehrer noch zu sagen hatten, nachdem unser Testdurchlauf bei den Schülern ja schon abgeschlossen war.

Ganz am Ende war nicht nur Kuchen übrig, sondern auch viel positives Feedback. Es gab Rückmeldungen wie „Es war echt klasse“, „Hat Spaß gemacht“ und eine Lehrkraft soll auch gefragt haben, ob wir „uns nächste Woche wieder treffen und weitermachen“ könnten, hier mussten wir P-Seminaristen allerdings ein Veto einlegen, obwohl wir zugegebenermaßen natürlich auch großen Spaß hatten. Das Ziel des Montagnachmittags wurde also locker, lustig und lecker erreicht und das Resultat wird dann hoffentlich auch bald für euch sichtbar, wenn der ein oder andere Lehrer den Rätselspaß in einer Vertretungsstunde vielleicht in eure Klasse trägt.

Autor:

Dirk Simon aus Erlenbach a.Main

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