Pfingstferien, Corona und der Circus Blamage
Super Erfolg des Blamage-Pfingstcamps

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Pfiiiiiiifff - Eeeerste Einheit!" Auf der Wiese werden noch schnell die rot-blauen Matten zusammengepuzzelt. In der Manege tragen vier Kinder die schwere, blaue Weichbodenmatte unter das schwingende Trapez. Drei Mädchen rennen lachend vom Toilettenwagen in Richtung Circuszelt und im Hintergrund streift das Springseil im Takt den Manegenteppich. Endlich wieder Circus!

Der neue Circusalltag in Kleingruppen

Dank eines umfangreichen Test- und Hygienekonzepts, angepasst an die geltenden Regeln und Bestimmungen, konnten zwei reale Circuswochen in den Pfingstferien stattfinden. Zwar gab es keine Übernachtungen für die Teilenehmer*innen, aber trotzdem kamen die jungen Artist*innen jeden Tag zum Circusplatz in Erlenbach am Main. Das Schutzkonzept bestand aus festen, nicht wechselnden Kleingruppen und regelmäßigen Testungen. Rund 60 Kinder und Jugendliche haben trotz dieser Umstände an den Pfingstcamps teilgenommen. Gleich zu Beginn wurden sie in feste Gruppen eingeteilt, in denen sie jeden Tag für mehrere Stunden zusammenkamen. Diese Zeit wurde dann fleißig zum Trainieren genutzt. So entstanden am Ende der Woche richtige Nummern, wie in einer „normalen“ Circuswoche. Aber anders als sonst gab es natürlich kaum Kontakt zu den anderen Gruppen. Das Circusgefühl ging jedoch trotz Abstand, Maskentragen, Tests und Kleingruppen nicht verloren. Alle Trainer*innen und Teilnehmer*innen sind sich einig: „Es war anders, aber so schön!“

Per Link zur Vorstellung ins Circuszelt

Die entstanden Nummern sollten am Ende der Woche natürlich wie gewohnt einem Publikum präsentiert werden. Dafür wurden in der ersten Woche die Kleingruppen in der Manege aufgezeichnet. Das Ergebnis waren die ersten Filmvorstellungen des Circus Blamage. Mit einem digitalen Liveticket konnten sich die Zuschauer*innen von zu Hause aus per Link bis zur Vorstellung klicken. In dem knapp 90-Minuten-langen Programm des ersten Pfingstcamps reisten die digitalen Besucher*innen mit dem Circus Blamage durch die Zeit. In der zweiten Woche ging es dann in die zauberhafte Märchenwelt zur Prinzessin auf der Erbse. Dank der verbesserten Corona-Lage hieß es hier zum ersten Mal in diesem Jahr vor echtem Publikum im Zelt: „Manege frei im Cirucus Blamage“. Endlich konnte das rot-weiße Circuszelt wieder ein paar wenige Zuschauer*innen empfangen. Auch diese Vorstellung wurde aufgezeichnet, sodass es am Samstagabend wieder eine Filmvorstellung im Internet für alle anderen Circusliebhaber*innen zu bestaunen gab.

Richtiges Zeichen in schweren Zeiten

Der Circus Blamage hat wieder einmal mehr gezeigt, was trotz aller Umstände möglich ist, und vor allem auch, was möglich gemacht werden kann. Die Sicherheit aller Beteiligten stand immer an erster Stelle. Aber genau so wichtig ist es dem Verein, den Kindern und Jugendlichen endlich wieder die Möglichkeit bieten zu können, Circus zu machen, raus aus dem Corona-Alltag zu kommen und mit Freunden Spaß zu haben. DasTeam bedankt sich bei allen Helfer*innen und Beteiligten, die  bei den Pfingstcamps mitgewirkt und gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Team die reale Circusfreizeit umgesetzt haben.
www.circus-blamage.de

Autor:

Ruth Weitz aus Obernburg am Main

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