Blasmusik wärmt Eisheiligen Bonifatius

Trocken aber frisch – der Eisheilige Bonifatius war bei der Musikveranstaltung „Blasmusik am Bahndamm“ am Pfingstsamstag in Hobbach zu spüren. Doch davon ließen sich die zahlreichen Besucher nicht abhalten. Mit einem bunten musikalischen Frühlingsstrauß wurden deren Herzen erwärmt. Fast drei Stunden wurden sie von den Hobbacher Musikanten unter der Leitung von Christian Schreck sowie dem Gebirgs-Trachten-Erhaltungs-Verein d´Spessartbuam Altenbuch bestens unterhalten.

Musikalischer Frühlingsstrauß der Hobbacher Musikanten

Vor der historischen Kulisse des Bahndamms an der Hobbacher Festhalle präsentierten sich die Hobbacher Musikanten. Eröffnet wurde der Musikreigen mit dem schmissigen Burgenländer-Musikanten-Marsch aus der Feder von Robert Payer. Mit großem Applaus wurden die Musikerinnen und Musiker begrüßt. Traditionelle Blasmusik hat viele Anhänger und kann Menschen begeistern. Mit einer attraktiven Auswahl von Polka, Walzer und Marsch gelang es den Hobbacher Musikanten, den Besucherinnen und Besuchern einen kurzweiligen Abend zu präsentieren. Erster musikalischer Höhepunkt war das von Alfons Herrmann mächtig vorgetragene Solostück „Tubissimo“ auf seiner Tuba. Auch moderne Melodien waren im Programm. Auf Blasmusik arrangiert wurde der Hit „Arrival“ der schwedischen Popgruppe ABBA von der Kapelle Gloria. Brillant auf der Trompete vorgetragen wurde dieser Ohrwurm von Gerald Brand. Ihr Debüt als Gesangduo gaben Christian Schreck und Reinhold Fersch beim Hobbacher Heimatlied, welches im vergangenen Jahr erstmals aufgeführt wurde. Die Zuhörer sangen dabei kräftig mit.

In der musikalischen Pause zeigten die Spessartbuam Altenbuch, wie sie mit viel Leidenschaft und Herzblut die Tradition des Goasslschnalzen pflegen. Diese Darbietungen wurden ebenso mit viel Applaus bedacht wie die Vorführungen der Tanzgruppe. Im zweiten Teil überraschte Theresa Brand die Gäste mit der gefühlvoll vorgetragenen Melodie El Condor Pasa auf der Querflöte. Klanglich rund, weich und erhaben spielten Friedbert Seitz, Gerhard Fersch, Dennis Zimmermann und Alexander Schäfer auf der Posaune im Quartett das Lied „The Referees“. Erst 25 Jahre alt ist Philipp Roth aus Mespelbrunn. Er hat bereits zahlreiche Blasmusiktitel komponiert. Als Gast erfreute er sich an der erstmaligen öffentlichen Aufführung der aus seiner Feder stammenden Polka „Ein böhmischer Stern“. Erst nach einigen Zugaben konnten die Musikerinnen und Musiker die Bühne verlassen. Die Moderation oblag dem Vereinsvorsitzenden Gerhard Rüth.

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