KJR Aschaffenburg ehrt Kabum Küchenteam mit Albert-Lippert-Preis

Von links: Dekanatsjugendreferent Martin Klein, Klaus Kappes, Delia Kappes, Heinrich Horlebein, Christian Zink, alle Küchenteam, KJR Vorsitzender Stephan Noll und Landrat Dr. Ulrich Reuter
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Mit dem Albert-Lippert Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der verbandlichen Jugendarbeit – für eine Gruppe – wurde in diesem Jahr das Küchenteam der KABUM-Freizeit (Konfirmierte am bayerischen Untermain) Lager I. geehrt.
Zurzeit sind im Küchenteam Anke Zink, Delia Kappes, Christoph und Hans Burkhardt, Heinrich Horlebein, Simon und Klaus Kappes und Christian Zink. Alle kommen aus der Gegend rund um Kleinheubach und Eschau, - sie alle sind Mitglieder des evangelischen Zeltlagerteam Untermain - und niemand ist im Hauptberuf Koch!
In seiner Laudatio hob Dekanatsjugendreferent Martin Klein die Leistungen der Gruppe hervor: 
Vor 17 Jahren haben sie die Evangelische Jugend auf KABUM zum ersten Mal bekocht. Seitdem sind sie Jahr für Jahr dabei, nehmen sich für die vier Tage im Juli Urlaub. Rund 110 Jugendliche und 60 Mitarbeitende werden nicht nur versorgt, sie werden verwöhnt! Lange Zeit der Planung und des Ausprobierens führt zu immer neuen Gerichten. Sie scheuen nicht davor zurück, für eine derartige Gruppengröße aufwendigste Speisen zu servieren: Lasagne, Wiener Schnitzel, Variationen aus der asiatischen Küche … Alles immer zeitlich auf den Punkt und immer wohlschmeckend! Sollten notwendige Geräte in der Küche vor Ort fehlen, werden eben aus dem Zeltlagerbestand organisiert und mitgebracht.
Wenn einmal etwas nicht funktioniert, wird nicht gejammert, sondern gemeinsam nach Lösungen gesucht. Selbst wenn der Konvektomat kaputt geht, der in 1,5 Stunden die Pizzabrötchen für 160 Leute fertig haben soll, wird ruhig überlegt, wie man das trotzdem schafft. Wenn das überraschend eingefroren gelieferte Fleisch nicht mehr für das vorgesehene Rezept taugt, weil das schnelle Auftauen es zerfasert hat, wird halt das Rezept angepasst. Unsicherheit gab es eigentlich nur einmal, als der alte Hausmeister des KABUM-Geländes vorgeschlagen hat, die defekte Industriespülmaschine durch seine halbseitig gelähmte Frau zu ersetzen. Aber er hat zum Glück den Techniker der Herstellerfirma dann doch noch erreicht.
Egal was passiert, sie sind zuverlässig zur Stelle und leisten ihren unverzichtbaren Teil zum Gelingen des Ganzen. Komplett eigenständig, ohne dass die Leitung der Maßnahme auch nur einen Gedanken an die Küche aufnehmen muss. Und sie tun das immer und ausnahmslos mit guter Laune, Freude an der Sache und motivierender Freundlichkeit gegenüber den Teilnehmenden und Mitarbeitenden von KABUM.
Die EJ freut sich auf die nächsten 17 Jahre!

Autor:

Heinrich Horlebein aus Eschau

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