SPD-Mitglieder des Kreisverbands und der Kreistagsfraktion on Tour
Betriebsbesuch bei der Firma Waidelich-mechanik GmbH in Kleinheubach

Begrüßung von Uwe Waidelich (vierter von links) bei der Betriebsführung für Sozialdemokraten aus dem Landkreis mit ihm und seinem Vertriebsleiter Gerd Miltenberger (dritter von links)
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  • hochgeladen von Ruth Weitz

Einen interessanten Einblick in die Struktur des Maschinenbauunternehmens Waidelich-mechanik GmbH im Gewerbegebiet »Im Steiner« in Kleinheubach gewährten Geschäftsführer Uwe Waidelich und Vertriebsleiter Gerd Miltenberger einer Reihe von Sozialdemokraten aus dem Landkreis bei einer Führung durch den Betrieb. Die Teilnehmer erfuhren viel von der Produktion in einem großen Betätigungsfeld.
Möglich gemacht hatte den Termin die Kleinheubacher Gemeinderätin und Kreisrätin Monika Wolf-Pleßmann. Mit dabei waren nicht nur Mitglieder des SPD-Kreisverbands, angeführt von der Kreisvorsitzenden Helga Raab-Wasse, sondern auch Teilnehmer aus der SPD-Fraktion im Miltenberger Kreistag sowie Altbürgermeister Kurt Schüßler und Bezirksrat a.D. Michael Böhme und seine Frau Erika. Die vom Fraktionsvorsitzenden Roland Weber ausgesprochene Einladung hatte Landrat Jens Marco Scherf angenommen und die Delegation begleitet. Wie auch die übrigen Teilnehmer hob er die Innovationskraft des regionalen Klein- und Mittelstandes in der Region hervor mit sicheren Arbeitsplätzen und einer guten Vernetzung untereinander. 
Uwe Waidelich bestätigte dies und ergänzte, dass in einem fairen Wettbewerb eine gute Zusammenarbeit nicht nur möglich, sondern auch unbedingt erforderlich ist. Er gab nicht nur einen umfassenden Überblick über das von seinem Großvater im Jahr 1927 gegründeten  und von seinem Vater Hans Waidelich über nahezu 60 Jahre geprägte Unternehmen mit über 50 fest angestellten Mitarbeitern, das seine Stärke im Maschinenbau und der CNC-Technik hat, sondern berichtete über die allgemeine wirtschaftliche Situation der Sparte, die wie andere Unternehmen auch am Fachkräftemangel leide.
Erstaunt und höchst erfreut waren die Teilnehmer über einen Ausbildungsanteil von aktuell 17 Prozent, den Roland Weber als »ausgesprochen hoch« kommentierte und die geforderten und selten erreichten 10 Prozent deutlich übertreffe.
Laut Uwe Waidelich wird die über die letzten Jahre beständig gute Wirtschaftslage im
Maschinen- und Anlagenbau, die im Jahr 2018 einen außergewöhnlichen Höhenflug erlebte, in diesem Jahr wohl deutlich abkühlen und sich wieder normalisieren.
Einschneidende Konsequenzen, wie etwa in der Krise 2008/2009, die mit dem
Bankendebakel und der allgemeinen Weltwirtschaftskrise einher gegangen war, wird
es sicher nicht geben. Selbst wenn die Auftragslage einmal nicht ganz so optimal sei, würden keine Mitarbeiter entlassen, denn die Mitarbeiter seien das wertvollste Potenzial im Betrieb. 
Im Anschluss an die Besichtigung fand die SPD-Kreisvorstandssitzung statt, in der sich die Sozialdemokraten einstimmig für das Volksbegehren »Rettet die Bienen« positioniert haben und dazu auffordern, sich mit Start 31.01.19 bis 13.02.19 in die in den Rathäusern ausliegenden Listen einzutragen.

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