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5-Sterne-superior
STEWA Touristik Kleinostheim stellt neuen 5-Sterne-Bistrobus in Dienst

Busabholung bei Setra in Neu-Ulm. Pascal Stenger und das Bus-Team Stephan Schilbach und Wioletta Rachtan nehmen den neuen STEWA 5-Sterne-Bus in Empfang.
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  • Busabholung bei Setra in Neu-Ulm. Pascal Stenger und das Bus-Team Stephan Schilbach und Wioletta Rachtan nehmen den neuen STEWA 5-Sterne-Bus in Empfang.
  • Foto: Michael Murza
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Neu-Ulm/Kleinostheim. Was früher, in Zeiten ständigen Wachstums zur Normalität wurde, erzeugt heute einen hellen Lichtstreif am dunklen Corona-Horizont. STEWA Touristik aus Kleinostheim hat ein weiteres Flottenmitglied der neuen 5-Sterne-superior-Busse in Dienst gestellt. Zwar ist die Krise in der Tourismusbranche beileibe noch nicht überstanden, aber es ist ein deutliches Zeichen, ein Indiz, dass es doch irgendwie weitergeht. Und ganz ehrlich: Der Geruch eines fabrikneuen Fahrzeugs ist das beste Mittel gegen aufkommende Corona-Depressionen.

Auch bei dem Fahrzeughersteller Setra Omnibusbetriebe in Neu-Ulm stöhnt man nicht nur über die sommerliche Hitzewelle, sondern vor allem sind es die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die dem Unternehmen zusetzen. Welcher Busreiseveranstalter bestellt schon in Corona-Zeiten einen neuen Bus? Der Auftragseingang liegt seit dem Ausbruch von Covid-19 bei null, berichtet Dr. Jens Heinemann, der Leiter Marketing und Kommunikation bei dem Autobauer Setra. Der Neu-Ulmer Fahrzeugbauer gehört zum Mercedes-Konzern.

Abholung ohne großes “Tamtam“

Umso glücklicher ist man bei Setra, wenn dann doch ein Kunde sein bereits im letzten Jahr bestelltes Fahrzeug in Empfang nimmt. Vergangenen Donnerstag war es soweit. STEWA Touristik hat sein neuestes Flottenmitglied in Empfang genommen. Coronabedingt waren leider keine Gäste bei der Abholung im Werk zugelassen. Alles ging ohne großes „Tamtam“ über die Bühne und ohne die sonst bei den STEWA-Stammgästen so beliebte Bistrobus-Übergabefeier. Unsere Auftragsbücher waren Anfang des Jahres noch prall gefüllt, so Heinemann, jetzt machen wir Kurzarbeit. Das Firmengelände steht voll mit fabrikneuen Bussen, die auf ihre Abholung warten. Es ist ein Dilemma: Kaum ein Kunde holt seinen neuen Reisebus ab. Wie auch, wenn die Reisebusbranche ums nackte Überleben kämpft.

Neustart bei STEWA Touristik

Bei STEWA Touristik läuft der Betrieb langsam wieder hoch. Die meisten Mitarbeiter befinden sich zwar noch in Kurzarbeit und ein Großteil der Bistrobus-Flotte ist noch abgemeldet, aber es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Peter Stenger, Geschäftsführer von STEWA Touristik, äußerte sich vor wenigen Tagen über den "Neustart" in seinem Unternehmen. Rund 20 Reisen wurden nach seinen Angaben im Juni und Juli bereits durchgeführt - mit sehr guter Resonanz seitens der Kunden. Besonders die konsequente Umsetzung unseres Hygienekonzeptes in den Bussen - als auch im Café Zimt wird sehr gelobt, so Stenger.

Gäste fühlen sich gut versorgt

Auf den Bewertungsbögen berichten Gäste von großartigen Erlebnissen und unbeschwerten Urlaubszeiten auf ihrer Busreise. Beispielsweise schreibt M. Diehl, sie war vom 21.06.-25.06.2020 auf einer Busreise zur Sonneninsel Fehmarn dabei: “Danke, STEWA Touristik! Auf unserer Reise nach Fehmarn haben wir uns rundum gut versorgt gefühlt …“

Beliebt sind vor allem Reiseziele in Deutschland (hauptsächlich Norddeutschland), aber auch Österreich und die Schweiz erfreuen sich einer lebhaften Nachfrage. In Kroatien, wo annähernd die gleichen Schutz- und Hygienemaßnahmen wie in Deutschland gelten, erleben die Gäste momentan etwas Exklusives. Die touristischen Hotspots lassen sich teils ohne großen Massenandrang genießen. Für den Monat August sind bei STEWA bereits über 60 Reisen gesichert, weitere werden folgen, denn die Neubuchungen ziehen langsam wieder an, freut sich Peter Stenger.

Der STEWA-Geschäftsführer nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um sich bei seinen treuen Stammgästen zu bedanken. Durch die Akzeptanz von Reisegutscheinen hätten die Kunden einen erheblichen Beitrag geleistet, die Liquidität des Unternehmens zu erhalten, und tragen somit aktiv dazu bei, das Überleben von STEWA zu sichern.

Reisebusfahrer Stephan Schilbach und seine Partnerin Wioletta Rachtan, die als Bordstewardess das Bordbistro betreibt, freuen sich über ihr neues 750.000 Euro teure Luxusfahrzeug. Und natürlich auf ihre Gäste, mit denen sie in den nächsten Tagen auf Tour gehen. Die ersten Jungfernreisen im fabrikneuen 5- Sterne-Bistrobus gehen in die Schweiz, an die polnische Ostseeküste und ins polnische Riesengebirge, nach Karpacz. Dort feierte STEWA Touristik vor vier Jahren mit über 1.000 Gästen das 90-jährige Bestehen des traditionsreichen Familienunternehmens.

Busabholung bei Setra in Neu-Ulm. Pascal Stenger und das Bus-Team Stephan Schilbach und Wioletta Rachtan nehmen den neuen STEWA 5-Sterne-Bus in Empfang.
Kerstin und Peter Stenger im neuen 5-Sterne-Bistrobus

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