Familiengottesdienst zum Thema: Was ist (mir) wichtig im Leben

Um Kindern (und auch Erwachsenen) die Frohe Botschaft näher zu bringen, setzt das FamGoTeam gerne auf die Mithilfe von Diakon Höfer mit seiner Handpuppe PELLE. So auch an diesem Sonntag, wo in der Lesung aus dem Buch der Weisheit die wahren Schätze aufgezeichnet wurden: Klugheit und Weisheit und nicht Zepter, Edelstein, Gold oder Silber.
Auch im Evangelium fragt ein Mann Jesus: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ Als er Jesu mitteilt, dass er alle von ihm genannten Gebote von Jugend an befolgt hat, sagte Jesus: „Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben.“
Bei der Predigt tauchte Pelle auf. Er teilte mit, dass er heute wenig Zeit habe, den Gottesdienst mitzufeiern, da er ein superspannendes Computerspiel gekauft habe und das nun mit seinen Freunden spielen wolle. Aber dass er seine defekte Graphikkarte erst reparieren müsse. Der Diakon wettete mit ihm, dass seine Freunde nicht kommen würden, wenn sie wüssten, dass seine Graphikkarte nicht geht. Und so war es auch, KEINER kam. Der Diakon tröstete Pelle: „Wenn deine Freunde nur kommen, weil du das Spiel hast, dann sind es keine richtigen Freunde. Es gibt Dinge im Leben, die man sich nicht mit Geld kaufen kann. Wer sich nur über seinen Besitz identifiziert, der ist im Prinzip ganz arm. Das sagt uns auch heute Jesus im Evangelium: Trenne dich von deinem Besitzdenken und du wirst glücklich, ungebunden und fröhlich. Du bekommst mit dem Reich Gottes einen ganz anderen wertvolleren Besitz: Freundschaft, Liebe, Anerkennung und eine tolle Nähe zu Gott.“ Aber dass ein Reicher nicht durch ein Nadelöhr kommt, ließ Pelle nicht gelten: Gott könnte doch das Kamel ganz klein und das Nadelöhr ganz groß machen. „Genau, das kann er, wenn er will“, antwortete der Diakon, „denn bei ihm ist nichts unmöglich“.
„Ja und, was kann man denn noch so nicht für Geld kaufen?“ fragte da Pelle. Dies beantworteten die Frauen vom FamGoTeam: Fehler einsehen, verzeihen können, sich entschuldigen, jemand sympathisch finden, Liebe schenken und barmherzig sein. Was barmherzig ist? Einander helfen, sich gegenseitig trösten. Barmherzigkeit bringt die Menschen einander näher und macht glücklich. Sie hat starke therapeutische Kräfte, das wissen auch Selbsthilfegruppen zu schätzen. Worte der Barmherzigkeit dringen in die Seelen ein und können alte Wunden heilen und Blockaden beseitigen. Die Geber werden zu Empfängern und das kostet nichts.
Da überlegte Pelle: „Man kann doch Sachen, die man kaufen kann, auch einfach so verschenken. Ich verschenke mein Spiel den neuen Kumpels, dann können die auch ohne mich spielen. Das wird dann ganz schön langweilig für die, ohne den lustigen Pelle. Aber vorher mache ich mir ein Sicherheits-backup, nur für mich, so als Datensicherung“ und lachte schelmisch in sich hinein.
Pfarrer Haas dankte dem Diakon und dem FamGoTeam für die Vorbereitung des Gottesdienstes, den der Diakon mit einem Witz abschloss.

Autor:

Friedrich Frank aus Mömlingen

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