Grundwasser schützen
Landwirte leisten einen herausragenden Beitrag
- hochgeladen von Josef Scheuring
Mit mutigem Einsatz haben acht Landwirte aus Gemeinden rund um das Großostheimer Becken Anfang der neunziger Jahre einen ganz wichtigen Beitrag zum Schutz des Grundwassers auf den Weg gebracht. In einer Kooperation mit dem Maschinenring Untermain und den Stadtwerken Aschaffenburg haben sie den Eintrag von Dünger auf den landwirtschaftlichen Flächen mit einer Reihe technischer Maßnahmen deutlich verringert . Damit haben sie entscheidend beigetragen, dass die Nitratbelastung im Grundwasser in diesem Bereich reduziert wurde. Zusammen mit weiteren Maßnahmen kann damit heute und in Zukunft bestes Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Die Maßnahme ist seit mehr als dreißig Jahren erfolgreich im Einsatz wurde in dieser Zeit in der Region noch ausgeweitet. Das Verfahren ist vorbildlich und wird heute auch in anderen Regionen in Deutschland und in Europa erfolgreich angewandt. Die Initiative Grundwasser Untermain (IGU) hat diese Kooperation am Grundwassertag am 25. April 2026 auf dem Lindenhof der Familie Reinhart in Niedernberg mit dem Grundwasserpreis für vorbildliches Handeln zum Schutz und der Erhaltung des Grundwassers in der Region Untermain ausgezeichnet.
Die acht Landwirte waren und sind
Friedel Schmitt,
Adalbert Stegmann,
Edwin Daniel,
Berthold Jakob,
Alfred Zieger,
Hof Miesbach,
Rupert Seitz,
Anton Fecher,
BU: Der Bürgermeister der Marktgemeinde Großostheim, Ralf Herbst, (links) übergibt den Preisträgern bzw. den Familienmitgliedern und Nachfolgern auf den Höfen den 1. Grundwasserpreis der Region Untermain
Autor:Josef Scheuring aus Niedernberg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.