Gelebte Hilfe für Moldawien
Mit dem Bagger für Jesus
- hochgeladen von Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde e.V.
„Ich werde meine Gemeinde bauen,“ sagt Jesus. Und wenn es sein muß genau dort, wo niemand es vermutet, wo Menschen leben, um die sich niemand mehr kümmert, wo von einstigen Bauten, nur noch verlassene Ruinen stehen. Moldawien gilt als das ärmste Land Europas. Politische Krisen und eine schlechte Wirtschaftslage geben sich die Hand, die Menschen sind geprägt von Arbeitslosigkeit, fehlender Hoffnung, Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Und genau hierhin schickt Jesus die, die seine Stimme hören und ihm folgen, die auch hören, wenn Stimmen sie erreichen, die um Hilfe rufen. Christen aus wohlhabenderen Ländern unterstützen bereits seit der Zeit der Sowjetunion die Menschen in Moldawien. Einst heimlich mit der Bibel als Schmuggelware im Gepäck, verteilen sie Hoffnung und Hilfsgüter. Bis heute finden Menschen dort zum Glauben an Jesus Christus, kommen dadurch von ihren Suchtproblemen los und sind wieder in der Lage, Verantwortung für ihre Familien zu übernehmen.
Gemeinsam mit der Bibel-Mission ist auch hier die EFG-Niedernberg aktiv und läßt sich gebrauchen von Jesus, um Seine Gemeinde zu bauen. In den vergangenen Tagen waren diesmal keine Bibeln oder Schulranzen oder Weihnachtspäckchen unterwegs, sondern sieben gestandene Männer der EFG, um tatkräftig Hand anzulegen beim Bau eines neuen Hoffnungszentrums mitten im Nirgendwo des Balkans. Insgesamt 18 Teams aus Deutschland, USA, Skandinavien und weiteren Ländern werden sich im Laufe des Jahres mit ihrer Fachkompetenz und Materialspenden dort einsetzen. Im Norden Moldawiens zwischen den beiden Städten Soroca und Ciripcau fanden die sieben Helfer aus Niedernberg dann ihren Einsatzort, der an Trostlosigkeit Vergleichbares sucht: die seit über 30 Jahren ungenutzte Baracke eines sowjetischen Pionier Lagers. Eine von Gott verlassene Gegend und genau hier sollen Kinderfreizeiten und christliche Konferenzen stattfinden und zwar bald. Man kann sich seine Urlaubstage romantischer und komfortabler vorstellen als in dieser Einsamkeit. Doch die Vorstellung, daß hier in ein bis zwei Jahren ein Gebäude voller Hoffnung, Freude und Kinderlachen eingeweiht werden soll, spornt alle an. Zwischen den verschiedenen Häusern, bzw. Häuserresten müssen Erdarbeiten verrichtet werden. Abwasser- und Frischwasserrohre werden verlegt. Am Ende wird alles wieder zugeschüttet. Das Team arbeitet organisiert und zügig.
Der Einsatz, umgeben von nackter Armut will seine Eindrücke hinterlassen. Die Dankbarkeit der Menschen vor Ort ist es, die ans Herz geht. Zum Abschied werden die Arbeiter aufs Herzlichste mit einem Gemeinschaftsabend mit heimischen Gerichten und beseeltem Gesang zu Akkordeon und Gitarre überrascht. Wenn Menschen wirklich gar nichts mehr haben, wird die Hoffnung und die Liebe durch Jesus Christus das Wertvollste - das was es ist. Für uns alle.
Wenn Sie mehr erfahren möchten über den Bau von Hoffnungszentren im Ausland, dann kontaktieren Sie uns gern: info@bibel-mission.de
Unsere Gottesdienste sind immer Sonntag, 10:00 Uhr, Christuskirche, Römerstraße 79, Niedernberg
Nicht vergessen: Gott ist gut.
Eure EFG-Niedernberg
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