Jugendliche erleben Geste der Handauflegung sehr intensiv

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Amorbach. 44 Jugendlichen aus den Pfarreien Amorbach, Kirchzell, Schneeberg und Weilbach spendete Weihbischof Ulrich Boom das Sakrament der Firmung. In seiner Predigt stellte er ihnen einen kleinen portugiesischen Jungen als Vorbild vor Augen, der nach dem Sieg seines Teams bei der Fußballeuropameisterschaft einen jungen Franzosen in den Arm nimmt und tröstet. So wirke der Heilige Geist, der in den Firmlingen wohnt. Viele junge Menschen erlebten die Firmung mit der Handauflegung durch Bischof und Paten als sehr emotionalen und stärkenden Moment. Dass Weihbischof Ulrich an jeden Jugendlichen persönlich Worte richtete, trug dazu wesentlich bei.

Musikalisch wurde der Firmgottesdienst von der Band Terikto und Simone Grimm an der Orgel gestaltet.
Die Jugendlichen hatten sich im „Glaubensnetz“ gemeinsam mit ihren Paten auf ihre Firmung vorbereitet. Sie konnten dabei aus vielen sozialen, gemeinschaftlichen, glaubensvertiefenden und gottesdienstlichen Angeboten die für sie interessanten auswählen. Einige besuchten Altenheime und Kindergärten, andere bereiteten Jugendgottesdienste vor, manche nahmen an einem Glaubenswochenende teil und etliche trafen sich zum Lichterfest oder Gestalten von Kreuzen und Kerzen. Höhepunkte waren die gemeinsamen „Pray and Stay“-Gottesdienste, bei denen Firmlinge das Altarbild gestalteten, das die Amorbacher Stadtpfarrkirche beim Firmgottesdienst schmückte.
Für die Firmvorbereitung ist in den Pfarreiengemeinschaften Herz-Jesu Kirchzell und Um den Gotthard im Odenwald das Firmteam verantwortlich. Mit Personen aus dem Firmteam sprach jeder Firmling mit seinem Paten bzw. seiner Patin im Reflexionsgespräch vor der Firmung darüber, was er in der Firmvorbereitung erlebt hat. Durch die freie Art der Vorbereitung und diese Gespräche wurden die jungen Menschen angeregt, bewusst ihren eigenen Glaubens- und Lebensweg zu gehen.

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