Mit Handwerk & Teamarbeit zum eigenen Werkstück
Werkschau zeigt Ergebnisse des Projekts „Selber.Machen.“
- hochgeladen von Joachim & Susanne Schulz Stiftung
Mit einer feierlichen Ehrung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie der Premiere des Projektfilms begann am Samstag, 19. Juli, der Höhepunkt des Projekts „Selber.Machen. – Handwerk macht Schule“ auf dem Gelände der Joachim & Susanne Schulz Stiftung in Amorbach. Im Anschluss öffnete die öffentliche Werkschau ihre Türen und lud gemeinsam mit dem MINT-Familientag zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Entdecken, Mitmachen und Ausprobieren ein.
Zwischen 14 und 17 Uhr präsentierten die beteiligten Schulen gemeinsam mit ihren Partnerbetrieben die Werkstücke, die in den vergangenen Wochen im Rahmen des Projekts entstanden waren. Ergänzt wurde das Programm durch ein Escape-Game, eine Schnitzeljagd, zahlreiche MINT-Mitmachstationen und die Forscherwerkstatt der Stiftung. Für das unbestrittene Highlight auf der Bühne sorgten die Hip-Hop-Crews ReaXion + X: Mit spektakulären Breakdance-Moves, beeindruckender Akrobatik und mitreißender Energie begeisterten sie das Publikum und ernteten begeisterten Applaus.
Im Mittelpunkt des Projekts „Selber.Machen. – Handwerk macht Schule“ steht das praktische Arbeiten: Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 entwickeln gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben Ideen für ihren Schulhof und setzen diese anschließend eigenständig um. Dabei lernen sie nicht nur handwerkliche Techniken kennen, sondern sammeln auch wertvolle Erfahrungen in Teamarbeit, Planung und Problemlösung. Gleichzeitig erhalten sie authentische Einblicke in handwerkliche Berufe und deren vielfältige Perspektiven.
Bei der Werkschau präsentierten die sechs teilnehmenden Schulen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Landkreis Miltenberg gemeinsam mit ihren Partnerbetrieben die Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Die Besucherinnen und Besucher konnten die unterschiedlichsten Werkstücke bestaunen – darunter eine mobile Kegelbahn, ein überdimensionales Vier-Gewinnt-Spiel, Sitzbänke, ein Mini-Haus und eine Relax-Liege. Lediglich die Skater-Rampe konnte aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts nicht ausgestellt werden. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille ließ sich das beeindruckende Bauprojekt dennoch realitätsnah erleben. Alle Werkstücke werden künftig die Schulhöfe der beteiligten Schulen bereichern und stehen beispielhaft für das große Engagement, die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Schülerinnen und Schüler.
Die Joachim & Susanne Schulz Stiftung zog ein durchweg positives Fazit. Das Projekt habe eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Schulen, Unternehmen und Handwerksbetriebe gemeinsam junge Menschen für das praktische Arbeiten begeistern. Ein besonderer Dank galt allen Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement sowie den beteiligten Betrieben und Lehrkräften.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.