„Mehr Grün auf dem Friedhof“
Förderprojekt: Gartenbau-Bezirksverband und OGV fördern Baumpflanzungen

Das Foto zeigt die drei Mitarbeiter der Firma Häuslebauer mit Silke Bischof (Bauamt Stadt Amorbach) und Hans Waldeis, dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins. | Foto: Stadt Amorbach
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Die Friedhöfe landauf und landab werden immer grüner: Gräber werden aufgelöst, Urnenbestattungen sind im Trend. Doch was tun mit den leeren Flächen? Auf dem städtischen Friedhof in Amorbach werden geeignete Flächen nach und nach mit Bäumen bepflanzt, um sie herum entstehen Urnengräber. Die Stadt wird dabei nicht nur vom Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Unterfranken unterstützt, sondern auch vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein (OGV).

Zwei Bäume wurden im Friedhof bereits gepflanzt, die Urnenfelder des einen sind bereits mit 16 Urnen belegt. Das zweite Urnenfeld kann nun rund um den zweiten Jungbaum belegt werden. Da auch in Amorbach der Trend zu Urnengräbern geht, überlegte die Stadt daher, drei weitere Bäume anzupflanzen. Da kam das Förderprojekt des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege Unterfranken „Mehr Grün auf dem Friedhof“ gerade recht.

Die drei Bäume wurden am Montag, 16. Dezember, von den Mitarbeitern der Amorbacher Firma Häuslebauer in verschiedenen Teilen des Friedhofs gepflanzt: ein Amberbaum, eine Robinie und eine Kugelsumpfeiche. Das sind Bäume, die genau in die Zielsetzung des Projekts „Mehr Grün auf dem Friedhof“ passen: Es sind klimarobuste Gehölze, die den veränderten klimatischen Bedingungen standhalten. Die Pflanzungen sollen die Biodiversität auf den Friedhöfen verbessern und einen aktiven Beitrag zum Klima- und Naturschutz leisten. Doch nicht nur die Pflanzung von Bäumen ist förderfähig, auch Sträucher, Stauden und blütenreiche Saatgutmischungen können mit 50 Prozent der Pflanzenkosten – maximal 500 Euro – mitfinanziert werden, wenn ein Obst- und Gartenbauverein einen Antrag stellt. So geschehen nun im Amorbach: Der OGV übernimmt die Summe, die nach Abzug der Förderung durch den Bezirksverband anfällt – also etwa 470 Euro von rund 940 Euro.

Die Auswahl der von der Baumschule Kremer gelieferten Bäume wurde vor der Pflanzung mit Gabriel Abt, dem Fachberater für Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Miltenberg, abgesprochen. Als Standorte wählte man Flächen aus, die zum einen genügend Platz für Urnenfelder bieten, zum anderen sollen sie nahe bestehender Wege liegen, damit auch ältere Angehörige mit Rollatoren ohne Schwierigkeiten an die Felder gelangen können.

OGV-Vorsitzender Hans Waldeis freute sich über die Möglichkeit, sich an einem solchen Vorhaben beteiligen zu können. Sollte die Stadt Unterstützung bei ähnlichen Vorhaben brauchen, könne sie sich gerne an den Verein wenden, versprach er. Die Stadt Amorbach muss lediglich die Kosten für die Pflanzung der Bäume durch die Firma Häuslebauer tragen.

Autor:

Stadt Amorbach aus Amorbach

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