In diesem Schuljahr fand erstmalig ein gemeinsamer Schüleraustausch des KEG und der TGRS Amorbach statt. Nach dem Besuch der Amorbacher Schüler in der Normandie weilten die französischen Schüler eine Woche lang im Odenwald und konnten von einem interessanten Programm profitieren. Angesagt waren unter anderem eine Stadtrallye Amorbach und Schulhausführungen an beiden Schulen. Ebenso gab es eine Führung im Grünen Saal, Refektorium, Bibliothek, Abteikirche und Seegarten. Auch ein Besuch in der Odenwälder Marzipankonditorei und der Brauerei Faust durfte nicht fehlen. Die Wanderung auf den Spuren der Nibelungen zur Zittenfelder Quelle bei strahlendem Sonnenschein war ein Highlight. Merci Madame Maillard! In Miltenberg hörten die Schüler schauerliche Geschichten über Hexenverfolgungen und lernten allerlei Neues über das aufregende Leben im mittelalterlichen Miltenberg. In Aschaffenburg bekamen die französischen Gäste bei der Führung im Jüdischen Museum und der Stolpersteinführung einen Einblick in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte.
Nach dem Motto „mens sana in corpore sano“ hatten die Schüler nach dem gemeinsamen Sportunterricht Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse zu erproben und durften zusammen an der Website des Reisetagebuchs „Journal de bord“ arbeiten. Erste Ergebnisse und Bilder sind bereits veröffentlicht und können unter folgendem Link nachgeschaut werden: echange-amorbach-verson.simplesite.com. Bei dem Film „Französisch für Anhänger“ konnten die Schüler lernen, wie man sich bei einem Austausch besser nicht verhält.
Am letzten Abend gab es ein großes Abschiedsfest am KEG mit DJ, Band, Preisverleihung und natürlich Snacks und Getränken. Beim Abschiednehmen am kommenden Morgen flossen reichlich Tränen, was zur Hoffnung Anlass gibt, dass die freundschaftlichen Bindungen zwischen den deutschen und französischen Schülern bestehen bleiben.
Bedanken möchten wir uns beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und beim Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken für die großzügige Unterstützung dieser Austauschmaßnahme.
Brigitte Hartung-Bretz
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