Schützenverein Bürgstadt führt Familientarif ein
Schützenverein Bürgstadt führt Familientarif ein

Am 19.09.2021 hielt der Schützenverein Bürgstadt seine diesjährige Generalversammlung ab.
Auf Grund der Corona-Maßnahmen waren sowohl der traditionelle Termin am Dreikönigstag als auch der ursprüngliche Nachholtermin im Mai dieses Jahres in den September verschoben worden.
In seinem Amt als 1. Schützenmeister begrüßte Erik Reichert die Anwesenden Mitglieder und verlas nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder seinen Jahresbericht.
Durch die Einschränkungen der Pandemie fand das Vereinsleben der Schützen, wie bei allen anderen Vereinen auch, im März 2020 ein abruptes Ende. Sämtliche internen Veranstaltungen mussten im Laufe des Jahres auf Grund der Einschränkungen abgesagt werden. Lediglich im September konnte unter strengen Hygieneauflagen das Ortspokal- u. Bürgerkönigschießen durchgeführt werden. Betroffen von den Einschränkungen waren auch die Arbeiten am neu errichteten Anbau des Schützenhauses. Anders als ursprünglich geplant, konnten einige Gewerke nicht in Eigenarbeit durchgeführt werden und wurden stattdessen von Fachfirmen ausgeführt.
Alexander Hench blickte in seinem Bericht auf seine Tätigkeit als Schriftführer zurück und übergab im Anschluss an den Kassier Florian Breunig. Dieser erläuterte den Anwesenden die Finanzlage des vergangenen Jahres. Durch die Baumaßnahmen und die wenigen Einnahmen auf Grund der abgesagten Veranstaltungen wurde wie erwartet ein Defizit erwirtschaftet. Im Vorgriff auf das laufende Vereinsjahr konnte er jedoch die gute Nachricht überbringen, dass nach Erhalt der beantragten Fördergelder, die nötige Zwischenfinanzierung im Januar 2021 beglichen werden konnte und der Verein somit wieder schuldenfrei ist. Breunig wies aber auch darauf hin, dass die Gebäudeversicherung für das Schützenhaus auf Grund des Um- und Anbaus neu geregelt werden musste. Hier sind daher höhere Jahreskosten entstanden, die satzungsgemäß durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt werden müssen. Peter Sturm lobte in seinem Amt als Kassenprüfer die Arbeit des Kassiers.
Sportleiter Alexander Stich konnte vom Aufstieg der Luftgewehrmannschaft in die Gauoberliga und den Klassenerhalt der Luftpistolenschützen berichteten. Die Rundenwettkämpfe 2020/2021 wurden Corona-bedingt nach den ersten Schießtagen abgebrochen.
Stefan Umscheid bat im Anschluss auf die Berichte der Vereinsführung die Versammlung um Entlastung der Vorstandschaft. Diese erfolgte einstimmig.
Für den Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde bereits durch den Ausschuss ein Vorschlag erarbeitet, die Beiträge für Familien attraktiver zu gestalten. So sollen künftig Kinder von „vollzahlenden“ Mitgliedern bis zu ihrem achten Lebensjahr nur den halben Beitragssatz zahlen. Der Vorschlag wurde Einstimmig angenommen.
Weiterhin kam die Anfrage, für die aktiven Schützen künftig ein Standgeld zu erheben. Hier wurde vereinbart, die genauen Jahreskosten zu ermitteln, die für den Sportbedarf anfallen und hieraus ein mögliches Entgelt zu ermitteln.
Um Jugendlichen früher eine Teilnahme am Schießsport zu ermöglichen, wurde angefragt, ob der Verein Blasrohrschießen anbieten könnte. Dies wird durch den Ausschuss geprüft.

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