Frauenselbsthilfe nach Krebs
Die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs OBB-MIL ……auf den Spuren der Römer.
- hochgeladen von Wiltrud Schmitt
Die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs/OBB-MIL, hatte zu einem Rundgang durch die Obernburger Geschichte eingeladen.
Dort trafen sie sich am 17.9.2026 vor dem Römermuseum.
Am Treffpunkt wartete schon die Führerin Heidi Weber im traditionellen Römergewand auf die Gruppe.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Waltraud Schott gab Heidi Weber einige Informationen zur Geschichte der Römerzeit in Obernburg.
Obernburg wäre eine der bedeutendsten Siedlungen/Stützpunkte der Römer gewesen und auch der größte Ort in der gesamten Umgebung.
Die Römer bauten dort ein Kastell, dessen Spuren, wie auch die Hinterlassenschaften der römischen Besatzer noch häufig in Obernburg gefunden wurden, bzw. sogar noch heute bei Ausgrabungen als Zufallsfunde an das Tageslicht kommen..
Dies liegt auch daran, dass hier an der Stelle, wo das heutige Obernburg steht, Lehmfluten
links des Maines sich ablagerten und die Überreste hervorragend konservierten.
Die Funde sind im heutigen Römermuseum ausgestellt, der wichtigste Fund, die Jupitergigantensäule befindet sich allerdings im Archäologischen Museum in München.
Eine Nachbildung davon steht im Obernburger Stadtkern.
Ein besonderes Rätsel und Highlight im Museum ist ein Fragment einer Glasschliffschale mit Christus und Christogramm gefertigt um 400 n.Chr. in Rom.
Aufgefunden wurde es 1996, das Original befindet sich in einem Depot in München, eine Kopie davon im Römermuseum Obernburg.
Auf dem weiteren Weg der Führung stellte Heidi Weber noch einige markante Punkte aus der Römerzeit in Obernburg vor, man besichtigte auch die St. Anna-Kapelle, bevor die Teilnehmerinnen zum Schluss noch das sehr informative Römermuseum besuchten.
Zum Ausklang ging es dann in das Gasthaus „Zum Karpfen“ wo dieser sonnige und sehr harmonische Ausflug seinen Abschluss fand.
Wiltrud Schmitt
Autor:Wiltrud Schmitt aus Erlenbach a.Main |
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