Suchtprävention verstärken
Bezirk muss Stelle für Suchtprävention finanzieren
- hochgeladen von Hans Juergen Fahn
In einer Anfrage formulierte Kreisrat Dr.Hans Jürgen Fahn im Kreistag:
Im Präventionsausschuss und im Jugendhilfeausschuss wurde folgende Forderung formuliert: Die Mittel für die Suchtberatung für Minderjährige werden um eine halbe Stelle(für junge Menschen unter 18 Jahren) aufgestockt (Mehrkosten: 32000 €) und die Finanzierung vom Bezirk als zuständiger Instanz eingefordert .
Bezirksrat M.Schwing hat zugesagt, diese Forderung beim Bezirk vorzutragen. Leider fehlte er in der Kreistagssitzung.
Begründung:
Unterfranken hat die meisten Drogentoten; die Region Untermain ist am stärksten betroffen (Nähe zum Raum Rhein- Main, 10 Tote 2024) .Fachkräfte warnen vor frühen riskanten Konsum bei Jugendlichen. Überschrift im Main-Echo vom 25.6.25 :“ Drogentote am Untermain: Schläft die Politik ?“
Die Caritas-Suchtberatung darf Minderjährige aus förderrechtlichen Gründen nicht beraten. Es besteht aber dringender Handlungsbedarf. Grundsätzlich ist der Bezirk als zuständige Instanz zuständig,
Es kann nicht sein, dass wir Zuständigkeitsfragen auf dem Rücken der Jugendlich austragen. Kreisrat Becker verdeutlichte dies im Jugendhilfeausschuss mit einem Vergleich mit einem Hausbrand, wo Löschen die oberste Priorität hat.
Autor:Hans Juergen Fahn aus Erlenbach a.Main |
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