Verkehrslärm B469
CSU Erlenbach will Verkehrslärm durch B 469 eindämmen

Zunehmende Beschwerden der Anwohner Thema der Fraktionssitzung

Das Thema ist nicht neu, aber aufgrund des zunehmenden Verkehrs wird die von der B 469 ausgehende Lärmbelastung auf der Erlenbacher Mainseite immer gravierender. Vermehrte Hinweise dort wohnender Bürgerinnen und Bürger nahm die CSU im Rahmen einer Fraktionssitzung zum Anlass, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. „Besonders der Schwerverkehr nahm in den letzten Jahren stark zu und die Abrollgeräusche der Fahrzeugreifen dringen ungefiltert in das schöne Wohngebiet unmittelbar an den dortigen Mainauen vor. Gerade der Straßenverlauf auf Höhe Erlenbachs, entlang des Berges begünstigt die Schallentwicklung auf die andere Mainseite stark“, bedauert der Fraktionsvorsitzende Martin Gundert. Presseveröffentlichungen der jüngsten Zeit ließ sich entnehmen, dass im Bereich Obernburg/Elsenfeld die Fahrbahndecke erneuert werden muss. An dem auf die Straße aufgebrachten Flüsterasphalt nagt der Zahn der Zeit und dessen im Zehn-Jahres-Turnus anfallende Erneuerung steht mit hohem Kostenaufwand an. Dort befinden sich zum Schutz der Anwohner auch Lärmschutzwände, die geeignet sind, die Geräusche zu kanalisieren. Die CSU versprach den betroffenen Anwohnern Erlenbachs, sich des Themas Lärmschutz auch für Erlenbach erneut und intensiv anzunehmen. Wenn auf allen Seiten der politische Wille da sei, könne gewiss auch eine Lösung im Interesse der Bürger Erlenbachs gefunden werden. „Vermutlich bedarf es gar nicht des kostenaufwändigen und wartungsträchtigen Flüsterasphalts. Schon der Bau von Lärmschutzwänden könne eine deutliche Verbesserung bringen“, vermutet Christoph Grosch, der als Anwohner des Mainbogens immer wieder mit dort wohnenden Bürgern im Gespräch ist. Ob dies oder sogar eine noch umweltverträglichere Variante durch eine dichte Bepflanzung mit schnell hochwachsendem Baumbestand unmittelbar neben der Straße Abhilfe schaffen könnte, will die Partei einer Presseveröffentlichung zufolge durch Gespräche mit dem staatlichen Bauamt bei einem Vor-Ort-Termin klären, sobald die Pandemielage dies zulasse.

Autor:

Lisa Dyroff aus Erlenbach a.Main

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