Erlenbacher Spechte schmorten in der Hölle

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Tagesausflug nach Veitshöchheim und Obereisenheim
Unser diesjähriger Tagesausflug am 10.5.2016 führte uns bei Superwetter als erstes nach Veitshöchheim. Veitshöchheim wurde im Jahr 779 erstmals erwähnt. Im Jahr 1246 fand im Ort die Wahl zum deutschen König statt, Heinrich Raspe ging als Sieger hervor. Das Schloss Veitshöchheim wurde in den Jahren 1680–1682 unter dem Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach erbaut und 1749–1753 durch Balthasar Neumann erweitert. Mit der Anlage des Hofgartens, der zum Schloss gehört, begann man 1702. Nach einem ausgiebigen Bummel wurde eine Rast im Biergarten eingelegt oder man besuchte den herrlichen Schlossgarten mit seinen Wasserspielen. Um 14Uhr fuhren wir dann weiter zur Vogelsburg von da hatte man einen schönen Ausblick auf die bekannte Mainschleife. Hier konnte man den Blick schweifen lassen über eine faszinierende Kulisse. Vor uns lagen idyllische Weinberge und fränkische Ortschaften wie Volkach, Escherndorf und Nordheim, die sich malerisch am Main entlang schlängeln. Danach fuhren wir weiter nach Obereisenheim ins Weingut Schuler zu einer Weinprobe in den Höllenkeller. Kellermeister Schuler kredenzte uns ein paar von seinen Weinen und erzählte uns auch die Sage über den Höllenkeller. Der Lagenname Obereisenheimer Höll geht auf eine bekannte Sage zurück. Um 1200, als Klosterherren aus Fulda hier Wein anbauten, soll im Weinkeller immer wieder ein unerklärlicher "Schwund" in den Fässern festgestellt worden sein. Deshalb legte sich der Bruder Kellermeister nachts auf die Lauer und er entdeckte den Teufel, der auf dem größten Fass des Kellers hockte. Er hatte einen Schlauch ins Spundloch gesteckt und soff in vollen Zügen den guten Wein. Um ihn zu fangen schlug der Mönch die schwere Kellertür zu und klemmte so den Schwanz des fauchenden und tobenden Ungetüms ein. Der mutige Kellermeister ließ den Teufel erst frei nachdem dieser versprochen hatte die Obereisenheimer Weinberge mit seinem Höllenfeuer zu heizen. Auch eine deftige fränkische Vesper fehlte natürlich nicht. Unser Musikus Roland sorgte wieder mit schönen Liedern für Stimmung und gute Laune. Dann ging der schöne Tag zu Ende und wir fuhren wieder nach Hause. Es war wieder ein gelungener Ausflug den Klaus und Horst wieder mustergültig organisiert hatten.
W.G.

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