Es lebe die deutsch-französische Freundschaft- es lebe Europa!

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Mit diesem Satz beendete Bürgermeister Jean-Claude Husson seine Rede am 6. Mai 2016 in der Frankfurter Paulskirche.

Die Paulskirche hatte der Deutsch-Französische Club Freudenberg (DFC) in diesem Jahr ausgewählt, um mit den französischen Freunden aus Saint-Arnoult-en-Yvelines die Städtepartnerschaft zu feiern und somit den europäischen Gedanken zu bekräftigen.

Ein besonderes Anliegen war es dem DFC, den Freunden aus Frankreich die Wiege der deutschen Demokratie vorzustellen. Vor nunmehr 167 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung für Deutschland hier geboren. Das Mekka der deutschen Demokratie nannte Bürgermeister Jean-Claude Husson die Paulskirche in seiner Rede.

Sein deutscher Amtskollege Bürgermeister Roger Henning zitierte Max von Gagern: „Keine Macht wird ersetzen, was in den Augen der Nation als freier Ausdruck ihrer Selbstbestimmung bereits gewurzelt hat.“ Und fuhr fort „ Die 1944 durch Bomben zerstörte Paulskirche wurde nach dem Krieg als eines der ersten Gebäude in Frankfurt wieder aufgebaut. Sie gilt als nationales Symbol für die Freiheit und den Geburtsort der Demokratie.“

Für ein verlängertes Wochenende verweilten die Franzosen in Freudenberg. Wie immer war an diesen besonderen Tagen einiges in Freudenberg geboten.

Dem offiziellen Teil in der Paulskirche ging eine Stadtführung in Frankfurt vom Römerberg über den Eisernen Steg zum Dom voraus.

Am Samstag besuchten die Freudenberger mit ihren Gästen die Stadtteile Boxtal, Rauenberg, Ebenheid und Wessental, wo sie allerorts herzlich begrüßt und empfangen wurden. Überall wurde eine kleine „Ortsrunde“ gedreht und die Ortsvorsteher und ihr Team erläuterten die jeweilige Chronik auf deutsch und auf französisch. Natürlich durfte die eine oder andere Anekdote nicht fehlen. Auch für die Bewirtung sorgten die Stadtteile bestens. In Wessental endete die Tour durch die Stadtteile. Rund um das „Backhäusle“ verwöhnten Ortsvorsteher Roland Hildenbrand und sein Team die Deutschen und die Franzosen mit leckerem Flammkuchen und bereiteten allen einige unvergessliche Stunden. Gut gestärkt und bester Laune ging es dann bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Freudenberg.

Den Abschluss des Besuchs bildete der Interkulturelle Abend in der Turnhalle. Bei gutem Essen und gutem Wein traf man sich zum geselligen Beisammensein, das durch ein kleines, aber feines Programm abgerundet wurde.

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