Umweltbildung - Bildung für nachhaltige Entwicklung
Umweltbildung trägt Früchte - Pflanzaktion im Schullandheim Hobbach

Die Pflanzaktion in Hobbach - der Holunder gilt in der germanischen Mythologie auch als Beschützer von Haus und Hof
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  • Die Pflanzaktion in Hobbach - der Holunder gilt in der germanischen Mythologie auch als Beschützer von Haus und Hof
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Das Schullandheim Hobbach mit dem Roland-Eller-Umweltzentrum als staatlich anerkannte Umweltstation erfüllt wichtige Aufgaben im Bereich der außerschulischen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Als Partner im bayerischen Netzwerk Umweltbildung beteiligte sich das Schullandheim am 21. Mai mit einer Holunder-Pflanzung gemeinsam mit Bürgermeisterin Waltraud Amrhein (Dammbach), Bürgermeister Gerhard Rüth (Eschau) und Bürgermeister Rüdiger Stenger (Heimbuchenthal) an der Aktion „#Umweltbildung trägt Früchte“.

Unter tatkräftiger Hilfe von Schüler*innen einer sechsten Klasse aus Heimbuchenthal wurde ein Holunder auf dem Schullandheim-Gelände gepflanzt. Damit sollte verdeutlicht werden, welchen Stellenwert Umweltbildung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen hat. Sie ermöglicht eine hochwertige, gesundheitsfördernde Bildung für alle und fördert das Bewusstsein für globale systemische Zusammenhänge zwischen den 17 Nachhaltigkeitszielen wie z.B. den Erhalt von Biodiversität, Klimaschutz, nachhaltige Lebensstile und globale Gerechtigkeit. Mit dem Holunder wird das Angebot in Hobbach auch wortwörtlich Früchte tragen, lassen sich später die Holunderbeeren doch auch bei Backprojekten mit grundwasserverträglichen Mehl verwenden.

Die Heimbuchenthaler Schüler*innen näherten sich zuvor bei Ihrem Tagesbesuch dem Thema Boden mit praktischen Übungen zur Boden Untersuchung, dem Erforschen der Bodentiere bis zur Versiegelungsproblematik und dem Ausbeuten von Bodenschätzen auf dem Planeten. Zentrales Anliegen ist das viel strapazierte Wort der Nachhaltigkeit konkret werden zu lassen. Was hat mein Smartphone mit sklavenähnlichen Bodenabbau-Arbeiten in Afrika zu tun? Wie sehr gefährden Bodenbesitz und Boden-Nutzungen das Zusammenleben und die Biodiversität und warum berührt der „moderne“ Mensch die Erde kaum noch mit seinen Händen?

Laut Hermann Bürgin vom Umweltzentrum sind das Fragen und Gedanken, die nachhaltiges Denken und Handeln anregen können und so Nachhaltigkeit in der Bildung zur Selbstverständlichkeit werden lassen. Das gemeinsame Tun und der Austausch von Politik, junger Generation, Schule und Bildungseinrichtung wirkte guttuend und motivierend und auch dies ist eine zentrales Anliegen einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE).

Informationen unter:
www.umweltbildung.bayern.de/
https://www.instagram.com/explore/tags/umweltbildungtraegtfruechte

Das Angebot vom Schullandheim Hobbach findet sich hier:
www.schullandheim-hobbach.de

Autor:

Schullandheim Hobbach aus Hobbach

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