Polizeibericht
Obduktionen der beiden Leichname – Täter offenbar psychisch erkrankt

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg - Bereich Untermain

KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Fund zweier Leichen in einem Einfamilienhaus am Montag laufen in Aschaffenburg die Ermittlungen zur Rekonstruktion der Tat und den Hintergründen des Familiendramas auf Hochtouren. Die Ergebnisse der Obduktion bestätigen die Untersuchungen, die die Kripobeamten am Tatort gemacht haben.

Wie bereits berichtet, war am Montag eine 54 Jahre alte Frau tot in ihrem Wohnhaus aufgefunden worden. Auch ihr 28 Jahre alter Neffe wurde tot in dem Anwesen gefunden, alles spricht dafür, dass der junge Mann erst seine Tante und dann sich selbst (mit einem Messer) getötet hat. Die am Dienstag durchgeführten Obduktionen der beiden Leichen bestätigen einen Suizid des Tatverdächtigen.

Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, haben zudem ergeben, dass der 28-Jährige in psychiatrischer Behandlung war und offenbar unter einer psychischen Störung litt. Der Tatablauf und die weiteren Hintergründe sind weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

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