Polizeibericht
Nach Sexualdelikt in Kleinwallstadt - Schneller Erfolg für Ermittlungskommission - Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft vom 02.12.2019

KLEINWALLSTADT, LKR. MILTENBERG. Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg, die stets in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft geführt worden sind, führten am Freitagabend zum erhofften schnellen Erfolg. Ein 18-jähriger Tatverdächtiger konnte vorläufig festgenommen werden und befindet sich seit Samstagvormittag in Untersuchungshaft.

Wie bereits berichtet, hatte die Geschädigte am späten Montagabend ihre Wohnung verlassen, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen. In der Nähe eines Wohnmobilstellplatzes an der Mainstraße wurde sie gegen 22.40 Uhr von einem Mann überfallen, in Richtung Main gezerrt und vergewaltigt.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hatte noch vor Ort die Ermittlungen übernommen und am Mittwoch eine 20-köpfige Ermittlungskommission gegründet. Die Beamten hatten in den vergangenen Tagen mit Hochdruck und teils bis in die Nacht hinein Spuren überprüft und weitere umfangreiche Ermittlungen getätigt.

Im Rahmen dieser Ermittlungen erfolgte in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Freitagabend eine Befragung mehrerer Personen in Kleinwallstadt. Hierbei geriet ein 18-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ins Visier der Beamten der Aschaffenburger Kriminalpolizei und räumte die Tat schließlich ein. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen und verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Aschaffenburger Polizei.

Der 18-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Samstagvormittag der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Diese ordnete unter anderem auf Grund des dringenden Tatverdachts der Vergewaltigung die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Dieser befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Arbeit der Ermittlungskommission ist mit der Festnahme des 18-jährigen Tatverdächtigen jedoch nicht abgeschlossen. Für die Beamtinnen und Beamten stehen noch weitere Überprüfungen und Ermittlungen an.

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