Polizeibericht
Main-Spessart | Falsche Polizeibeamte - Rentner übergibt Bargeld, Auffahrunfall auf der A3 mit schwerverletzter Person, Unfallflucht, Geldbeuteldiebstahl
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Pressebericht des PP Unterfranken vom 02.12.2025 aus dem Bereich Main-Spessart
Falsche Polizeibeamte - Rentner übergibt Bargeld - Wer kann Hinweise geben?
LOHR A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Betrüger haben am Montagnachmittag einen 82-Jährigen dazu gebracht einen hohen Bargeldbetrag zu übergeben. Dazu gaben sie sich am Telefon als Polizeibeamte aus.
Am Montag erhielt ein 82-jähriger Deutscher, gegen 14:30 Uhr, einen Anruf von Betrügern. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus und berichteten dem Mann von einem angeblichen Einbruch in seiner Nachbarschaft. Der Rentner solle deshalb sein Bargeld überprüfen und dieses für weitere Maßnahmen an angebliche Beamte übergeben.
Dafür wurde er wenig später von zwei Männern zu Hause, in der Hofstetter Straße, aufgesucht. Der Rentner übergab Bargeld in niedriger fünfstelliger Höhe.
Anschließend flüchteten die Männer in unbekannte Richtung.
Einer der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
• 40 - 50 Jahre alt
• Circa 175 cm groß, 90 kg schwer, kräftige Statur
• Gebräunter Teint, 3-Tage-Bart
• Dunkel gekleidet, dunkle Mütze
Wer zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich unter 0931/457-1732 an die Kriminalpolizeiinspektion Würzburg zu wenden.
Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken:
Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.
Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.
Die wichtigsten Botschaften sind:
• Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
• Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
• Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
• Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
• Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
• Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!
Weitere Informationen:
Leg‘ auf!: Die Bayerische Polizei - Präventionskampagne - LEG' AUF! in Unterfranken (bayern.de)
Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen:
• „Ich schütze Oma und Opa“
• „Chill mal Oma“
Auffahrunfall auf der A3 mit schwerverletzter Person - Zeugenaufruf der Polizei
BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Montagmorgen ist es auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Auffahrunfall gekommen. Dabei wurde eine Person schwer verletzt. Die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach sucht nach Unfallzeugen.
Gegen 08:20 Uhr war ein 64-jähriger deutscher Fahrer eines VW, zwischen der Anschlussstelle Marktheidenfeld und der Anschlussstelle Rohrbrunn, auf einen Auflieger eines Sattelzugs aufgefahren. Durch den Aufprall war sein Fahrzeug so stark deformiert worden, dass er eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste.
Bis zu seiner Bergung war der Mann von einem bemerkenswert engagierten Ersthelfer betreut worden, der sich dazu sogar in das verunfallte Fahrzeug begeben hatte.
Der VW-Fahrer war schließlich schwerverletzt in eine Klinik eingeliefert worden. Die A3 blieb bis zum Abschluss aller Maßnahmen für mehrere Stunden voll gesperrt.
Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg, die dabei auch auf Hinweise von Zeugen des Geschehens hofft.
Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Tel. 06021/857-2530 entgegen.
Weitere Zeugensuche
Polizeiinspektion Karlstadt
KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Am Montag gegen 11:00 Uhr war ein VW Golf im Heideweg, mutmaßlich von einem hellen Kastenwagen, angefahren worden. Der flüchtige Unfallverursacher hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro. Die Polizei Karlstadt hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
ZELLINGEN, LKR. MAIN-SPESSART. Zwischen Sonntagabend, 20:45 Uhr, und Montagmorgen, 07:30 Uhr, wurde ein Skoda Fabia in der Straße "Hintere Gasse" mit goldener Farbe besprüht. Hinweise zum unbekannten Täter liegen derzeit nicht vor. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Karlstadt unter Tel. 09353/9741-0 entgegen.
Polizeiinspektion Lohr
LOHR A.MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Montagnachmittag zwischen 16:20 Uhr und 16:30 Uhr wurde ein Mitsubishi Space Star auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Bgm.-Dr.-Nebel-Straße angefahren. Der flüchtige Unfallverursacher hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Lohr a. Main unter Tel. 09352/8741-0 entgegen.
Polizeiinspektion Marktheidenfeld
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am Samstag gegen 11:40 Uhr hat ein unbekannter Täter den Geldbeutel einer 77-jährigen Deutschen aus deren Handtasche genommen, während diese im Verbrauchermarkt LIDL in der Georg-Mayr-Straße einkaufen war. Der Geldbeutel konnte inzwischen in einem Mülleimer wieder aufgefunden werden, es fehlen daraus 75 Euro Bargeld. Die Polizei Marktheidenfeld hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Marktheidenfeld unter Tel. 09391/9841-0 entgegen.
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