Kommunalwahl 2026
7 Fragen Bernd Kahlert, CSU, Bürgermeister in Miltenberg
- Bernd Kahlert stellt sich zur Wiederwahl für das Bürgermeisteramt in Miltenberg
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Was motiviert Sie persönlich am stärksten, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren?
Mich motiviert, dass wir in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht haben. In enger Zusammenarbeit mit einer engagierten und leistungsfähigen Verwaltung konnten wichtige Projekte angestoßen und verlässliche Strukturen weiterentwickelt werden. Gerade unter nicht immer einfachen Rahmenbedingungen ist es gelungen, Abläufe zu schärfen, Zuständigkeiten klarer zu fassen und Entscheidungen zielgerichtet vorzubereiten. Diese konstruktive Zusammenarbeit möchte ich fortsetzen und weiter stärken – mit Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und dem Blick auf das, was unsere Stadt langfristig voranbringt.
Neben den großen politischen Zielen: Welche kleine, aber feine Verbesserung im Alltag der Menschen Ihrer Gemeinde liegt Ihnen besonders am Herzen?
Mir liegt besonders am Herzen, dass das gute Zusammenspiel zwischen Bürgerschaft und Verwaltung im Alltag weiter gestärkt wird. Unsere Verwaltung leistet engagierte und fachlich fundierte Arbeit – oft im Hintergrund, aber von großer Bedeutung für das tägliche Leben in der Stadt. Als Bürgermeister ist es mir wichtig, diese Arbeit bestmöglich zu unterstützen, klare Rahmenbedingungen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass Abläufe für die Bürger nachvollziehbar bleiben. Denn wo Zusammenarbeit, Transparenz und Verlässlichkeit zusammenkommen, wächst Vertrauen in unsere Stadtgemeinschaft.
Was sagen Sie Menschen, die meinen: „Die da oben machen eh, was sie wollen”?
Ich kann diese Skepsis gut nachvollziehen, denn Vertrauen in Politik entsteht nicht von selbst. Gerade deshalb kommt es auf Transparenz, Erklärbarkeit und echte Beteiligung an. In der Kommunalpolitik sind Entscheidungen nachvollziehbar, Projekte greifbar und Mitwirkung konkret möglich. Viele engagierte Bürger zeigen täglich, dass unsere Stadt dann vorankommt, wenn Verantwortung gemeinsam getragen wird. Kommunalpolitik bedeutet Nähe, Dialog und echtes Miteinander.
Gibt es ein verborgenes Talent oder Hobby, das die wenigsten Menschen von Ihnen erwarten würden?
Viele wissen gar nicht, dass ich ursprünglich eine Lehre als Werkzeugmacher gemacht habe. Das Handwerk hat mich geprägt – und ein Stück davon ist bis heute geblieben. Wenn es die Zeit erlaubt, werkle oder repariere ich zu Hause noch gerne selbst, einfach weil es mir Freude macht, Dinge praktisch anzugehen und Lösungen mit den eigenen Händen zu finden.
Welchen besten Ratschlag haben Sie jemals erhalten, von wem kam er, und wenden Sie diesen Rat heute noch an?
Mein Vater hat mir einmal gesagt, dass man jeden Menschen so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte – mit Respekt, Fairness und Anstand. Dieser Gedanke hat mich geprägt. Gerade in der Politik, wo Interessen aufeinandertreffen und Entscheidungen nicht immer jedem gefallen, ist er für mich bis heute ein wichtiger Maßstab für Verantwortung, Vertrauen und den Umgang miteinander.
Mit welchem Prominenten – lebendig oder historisch – würden Sie gerne einmal zu Abend essen und warum gerade mit dieser Person? Was würden Sie sie fragen?
Ich hätte gerne mit Konrad Adenauer zu Abend gegessen – nicht als Bundeskanzler, sondern in seiner Zeit als Oberbürgermeister von Köln. Mich beeindruckt, wie er kommunale Verantwortung mit klarer Haltung verbunden hat: pragmatisch im Alltag, aber fest in seinen Grundüberzeugungen. Gerade in schwierigen Zeiten hat er gezeigt, dass Führung bedeutet, Orientierung zu geben, ohne sich von Lautstärke oder Extrempositionen treiben zu lassen. Davon kann man auch heute noch viel lernen.
Wenn Sie nur einen Satz hätten, um die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass Sie die richtige Wahl für das Bürgermeisteramt sind – wie würde dieser lauten?
Weil ich Verantwortung nicht verspreche, sondern lebe – verlässlich, sachlich und mit dem Anspruch, unsere Stadt gemeinsam und mit Augenmaß weiterzuentwickeln.
Autor:meine-news.de Redaktion aus Miltenberg |
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