Polizeibericht
Main-Tauber-Kreis | Schockanrufer erbeuten hohe Summe Bargeld, Wohnmobil umgekippt bei Verkehrsunfall, Nötigung im Straßenverkehr
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Pressebericht des Polizeipräsidiums Heilbronn POL-HN vom 02.10.2026
Lauda-Königshofen: Schockanrufer erbeuten hohe Summe Bargeld - Zeugen gesucht
Am Donnerstag haben bislang unbekannte Telefonbetrüger einen Vermögensschaden von mehreren zehntausend Euro bei einer Seniorin aus Oberbalbach verursacht. Gegen 9 Uhr erhielt die Frau den Anruf eines Unbekannten, der sich als Arzt der Uniklinik Würzburg ausgab. Dieser schilderte, dass ihr Sohn sich im Krankenhaus befinde und für eine dringen erforderliche Behandlung Medikamente im Wert von 150.000 Euro benötige. Die Dame übergab schließlich gegen 15.45 Uhr Bargeld an einen unbekannten Mann. Der Abholer war ungefähr 30 bis 40 Jahre alt, um die 1,75 Meter groß und dunkelblond. Seine Statur wird als normal bis schlank beschrieben, das Erscheinungsbild schien gepflegt. Der Mann trug bei der Abholung eine dunkle Jeans. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Hat jemand am Nachmittag verdächtige Beobachtungen rund um die Messelhäuser Straße gemacht? Hinweise können der Kriminalpolizei Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341 810 mittgeteilt werden.
Tauberbischofsheim: Wohnmobil umgekippt bei Verkehrsunfall
Ungefähr 60.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls zwischen einem Wohnmobil und einem Traktor am Mittwochnachmittag in Großrinderfeld. Der Fahrer eines Traktors war gegen 16:30 auf der Schönfelder Straße von Ilmspan in Richtung der Kreisstraße 2811 unterwegs. Beim Einbiegen auf die Kreisstraße übersah der Traktorlenker wohl das Wohnmobil, woraufhin es zur Kollision im Kreuzungsbereich kam. Der Wohnmobilfahrer verlor durch den Zusammenstoß die Kontrolle über sein Fahrzeug woraufhin das Reisegefährt zur Seite kippte. Verletzt wurde keiner der Beteiligten.
Ravenstein: Nötigung im Straßenverkehr - Zeugen gesucht
Am vergangenen Sonntag nötigte ein unbekannter Autofahrer auf der Autobahn 81 bei Ravenstein, weitere Verkehrsteilnehmer. Nun sucht die Polizei Zeugen und Geschädigte. Ein 39-Jähriger fuhr gegen 20:20 Uhr auf der Autobahn in Richtung Heilbronn, als er etwa zwei Kilometer vor der Ausfahrt Osterburken auf der linken Spur ein anderes Fahrzeug überholte. Zeitgleich näherte sich ein anderes Fahrzeug, vermutlich ein Mercedes, mit hoher Geschwindigkeit von hinten. Anstatt abzubremsen, zog der Fahrer des unbekannten Wagens auf den Standstreifen und überholte dort sowohl den Wagen des 39-Jährigen, als auch das Auto auf der rechten Spur, dass dieser gerade regulär überholte. Der Unbekannte scherte direkt vor den beiden Fahrzeugen wieder vom Standstreifen auf die linke Spur. Als der 39-Jährige einmal aufblendete um den Unbekannten auf das gefährliche Fahrmanöver aufmerksam zu machen, zog dieser seinen Wagen in die Mitte der beiden Fahrspuren und bremste sein Fahrzeug massiv ab. Die beiden dahinter folgenden Fahrzeuglenker mussten ihre Autos stark abbremsen um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Fahrzeugführer, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem rechten Fahrstreifen befand sowie weitere Zeugen des Vorfalls, werden gebeten, sich beim Verkehrsdienst Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341 60040 zu melden.
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