Mitgliederversammlung
Rückblick auf ein " dynamisches Vereinsjahr"

Wolfgang Konrad vom Musikverband Untermain und Bürgermeister Meikel Dörr (von links) sowie Ortsvorsteher Heiko Schmidt und Stefan Schell (von rechts) ehrten die beiden Mitglieder Christina Götzinger und Tobias Weckbach (beide Mitte) anlässlich ihre 25-jährige passive bzw. 20-jährige aktive Mitgliedschaft bei der Rippberger Blasmusik e.V.. | Foto: Rippberger Blasmusik e.V.
  • Wolfgang Konrad vom Musikverband Untermain und Bürgermeister Meikel Dörr (von links) sowie Ortsvorsteher Heiko Schmidt und Stefan Schell (von rechts) ehrten die beiden Mitglieder Christina Götzinger und Tobias Weckbach (beide Mitte) anlässlich ihre 25-jährige passive bzw. 20-jährige aktive Mitgliedschaft bei der Rippberger Blasmusik e.V..
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Die Rippberger Blasmusik e.V. hat ihre ordentliche Mitgliederversammlung im Bürgersaal im Bürgerhaus in Rippberg abgehalten. Vorstand Stefan Schell begrüßte dazu neben seinen Musikern Ehrenvorstand Rüdiger Allmann, Bürgermeister Meikel Dörr, Ortsvorsteher Heiko Schmidt, Stadtrat Thomas Trunk, die Ortschaftsräte Julian Bauer, Hubert Ballmann, Hildegard Schöllig-Gaukel und Rudi Isele sowie Wolfgang Konrad, den Vertreter der baden-württembergischen Vereine im Musikverband Untermain.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Meikel Dörr die Rippberger Blasmusik, weil er merke, "dass hier nicht nur Musik gespielt, sondern sie auch gelebt" werde. Dörr rief die Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins im vergangenen Herbst in Erinnerung. Es sei nicht selbstverständlich, den Mut zu haben, solche Ereignisse zu feiern, da vielen Vereinen dieser Aufwand inzwischen zu groß sei. Dörr erwies sich als entschiedener Verfechter dafür, dass Musiker wie diejenigen der Rippberger Blasmusik Feste musikalisch begleiten. Das bringe Menschen zusammen und schaffe, was man nicht direkt messen könne: Festatmosphäre. „Leben ohne Musik ist wie ein Himmel ohne Sterne“, so Dörr. Das Ambiente mit Live-Blasmusik sei unvergleichbar mit Musik "von der Konserve".

Ortsvorsteher Heiko Schmidt hob in seinem Grußwort das Akkordeon als Instrument des Jahres 2026 hervor, das bei der Rippberger Blasmusik von einer jungen Musikerin gespielt wird. Zusammen mit den Blasinstrumenten und dem Schlagzeug, so Schmidt, drücke das Akkordeon für ihn zwei Hoffnungen aus: zum einen, dass es dem Verein auch weiterhin gelingen möge, Nachwuchsmusikanten zu gewinnen. Zum anderen, dass es der Rippberger Blasmusik gelingen möge, durch die Wahl ihrer Instrumente selbst wandelbar zu bleiben. Schmidt: "Das hinzugenommene Akkordeon ist für die Rippberger Blasmusik eine Bereicherung seiner Klangfarben. Euer Verein ist dann ein Brückenbauer, wenn Eure Musik sowohl Liebhaber traditioneller Blasmusik, als auch jene moderner Blasmusik erreicht".

In seinem Vorstandsbericht rekapitulierte Vorstand Stefan Schell "ein dynamisches Jahr 2025" mit "einigen schönen musikalischen Auftritten in Rippberg und Umgebung". Besonders hob er dabei den 1. Boxenstopp an der Sporthalle am 01. Mai 2025 als großartige Gemeinschaftsleistung aller Vereinsmitgliederhervor. Durch eine Crowdfunding-Spendenaktion der Volksbank Franken eG habe der Verein zudem "eine enorme Unterstützung zur Finanzierung diverser Anschaffungen" erhalten, wofür man sehr dankbar sei. Schell erinnerte an das "Highlight im November 2025, das grandiose zweitägige Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen der Rippberger Blasmusik". Auch am beliebten "Lebenden Rippberger Adventskalender" hatte die Rippberger Blasmusik wieder teilgenommen und das 19. Adventskalendertürchen zur Freude der Dorfbewohner musikalisch wie auch kulinarisch bestückt. Schell bedankte sich im Namen des Musikvereines und der Vorstandschaft beim aus dem Vorstand ausgeschiedenen Vorstandsteammitglied Andrea Seber "für Ihre geleistete Arbeit und Ihren enormen Einsatz in den letzten beiden Jahren". Seber sei treibende Kraft bei verschiedenen durchgeführten Projekten gewesen, wie etwa der Crowdfunding-Spendenaktion, der Auswahl der neuen Uniformergänzungen und beim Jubiläumsfest im November. Daneben dankte er auch der Musikerin Astrid Kern, die nach über zehn Jahren als Schriftführerin und zuletzt als Beisitzerin Ihr Amt zur Verfügung stellte.

Bei seinem Totengedenken würdigte Stefan Schell die langjährig aktiv gewesene Musikerin Trudel Kern sowie die verschiedenen Mitglieder Kurt Bundschuh und Egon Hartmann.

Für Ihre Treue und Unterstützung dankte Stefan Schell langjährigen Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete er Christina Götzinger sowie in Abwesenheit Hans Miko mit einer Ehrenurkunde und der Ehrennadel in Bronze für fördernde Mitglieder aus. Für 20-jähriges aktives Musizieren bei der Rippberger Blasmusik e.V. erhielt Tobias Weckbach von ihm eine Ehrenurkunde sowie eine Ehrennadel in Silber. Schell stellte hierbei heraus, dass Weckbach bereits mit vier Jahren passives Vereinsmitglied geworden war und seit seinem 10. Lebensjahr aktiver Musiker ist, der zudem hilfreiche Vereinsaufgaben wie die Betreuung der Homepage und als Beisitzer in der Vorstandschaft übernommen habe. Im Namen des Musikverbands Untermain wurde Weckbach anlässlich seines Jubiläums auch von Wolfgang Konrad als aktiver Musiker geehrt.

In seiner Doppelfunktion als Vorstandsteammitglied und Kassier erstattete Stefan Schell seinen Mitgliedern ausführlichen Kassenbericht. Die beiden Kassenprüfer Rüdiger Allmann und Hubert Ballmann hatten diesen zuvor geprüft und Schell einwandfreie Kassenführung bestätigt. Auf Antrag Allmanns entlastete die Versammlung die Vorstandschaft einstimmig.

Im Zuge der turnusmäßigen Neuwahlen wurden Vorstand Stefan Schell, Schriftführerin Sibylle Trunk, Kassier Stefan Schell sowie die beiden Kassenprüfer Rüdiger Allmann und Hubert Ballmann von den Mitgliedern in ihrem Amt neu bestätigt. Zu Beisitzern gewählt wurden Reiner Götzinger, Corina Jeschke, Karl-Heinz Kern, Thomas Trunk, Martin Weckbach und Tobias Weckbach. Schell dankte allen Vorstandsmitgliedern für Ihre bisher geleistete Arbeit und hoffe auf eine weitere gute gemeinsame Zusammenarbeit. Daneben dankte er den Aushilfsmusikern aus Schippach und Breitenbrunn für Ihre langjährige musikalische Unterstützung der Rippberger Blasmusik bei Proben und Auftritten.

Gegen Ende der Versammlung appellierte er an alle Mitglieder, in ihren Familien-, Freundes- und Bekanntenkreisen Werbung für Nachwuchsmusiker im Verein zu machen.In seiner abschließenden Terminvorschau 2026/2027 gab Schell Ausblick auf zahlreiche anstehende kirchliche und weltliche Feste und Veranstaltungen, bei der die Rippberger Blasmusik wieder aufspielen werde.

Nach Ende des Offiziums ging die Versammlung bei Vesper und Umtrunk in einen gemeinsamen Ausklang des Vereinsabends über.

Textverfasser: Engelbert Kötter

Autor:

Rippberger Blasmusik e.V. aus Rippberg

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