Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus fanden Alternativen
Sternbringer sagen „Schön, dass Du da bist!“

Pfarrer Arkadius Kycia und die stellvertretenden Sternsingergruppen aus Sulzbach und Dornau sprechen den christlichen Haussegen aus.
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  • Pfarrer Arkadius Kycia und die stellvertretenden Sternsingergruppen aus Sulzbach und Dornau sprechen den christlichen Haussegen aus.
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Sulzbach. Funkelnde Kronen, prächtige Gewänder und ein Stern, der den Weg weist: Das sind die Sternsinger, die um den Jahreswechsel in ganz Deutschland von Haus zu Haus ziehen, die Häuser der Menschen segnen und um Spenden für hilfsbedürftige Kinder bitten. Dieses Jahr war alles anders. Von offizieller Seite war wegen der Kontaktbeschränkungen die Aktion abgesagt.
Nach dreimal Umplanen stand für die Sternsingerorganisatoren der Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus Sulzbach fest: die Sternsingeraktion soll gerade in diesem Jahr stattfinden, aber in einer Weise, die für niemanden eine Gesundheitsgefahr birgt. Schweren Herzens wurde den Familien, die sich schon bereit erklärt hatten, als Sternsinger den Segen kontaktlos zu den Häusern zu bringen wieder abgesagt. Da die Kinder sehr enttäuscht waren, dass sie dieses Jahr für die Kinder in den schon langjährig unterstützten Projekten keine Spenden sammeln durften, setzten sie sich hin und bastelten viele viele Sterne.

Die Aktion „Die Sternbringer“ war geboren.

Im sehr festlichen Gottesdienst am Dreikönigstag sprachen die stellvertretenden Sternsingergruppen aus den drei Ortsteilen die Segensbotschaft aus. Mit dem Leitthema der diesjährigen Aktion „Kindern Halt geben“ wurde daran erinnert, unter welchem Verzicht unsere Kinder mit den Kontaktbeschränkungen leiden und wie viel schwerer es noch für die Kinder in den Armutsgebieten ist, mit all den zusätzlichen Ängsten zu leben. Pfarrer Arkadius Kycia erzählte von der Geschichte der Sterndeuter, die mit ihrer langen Reise und ihren wertvollen Geburtstagsgeschenken dem Kind sagten „Schön, dass Du da bist. In Dir kommt Gott zu uns Menschen. Du bist etwas ganz Besonderes.“ Und genau diese Botschaft bringen die Sternsinger jedes Jahr zu den Menschen „Wir möchten Euch erzählen: Gott ist uns allen nah. Denn sein Sohn Jesus ist geboren.“ Und damit verbunden noch der Gruß „Schön, dass es Euch gibt!“ Ein kurzes Video aus dem Sulzbacher Gottesdienst ist auf der Website der Pfarreiengemeinschaft unter folgendem Link abrufbar: https://www.pg-sulzbach.de/aktuelles/nachrichten/sternsingerbotschaft-2021
In den Aussendungsgottesdienten wurden die gebastelten Sterne zusammen mit den Segensaufklebern und der Kreide gesegnet. Bei den eingerichteten Segen-To-Go-Stationen können seitdem liebevoll gepackte Tüten in den Kirchen abgeholt werden. Dies noch bis Mitte Februar.
Wer sich angemeldet hatte, konnte sich den Segen-To-Go über die Nachbarschaftshilfe auch zuhause in den Briefkasten einwerfen lassen. Viele dankbare Rückmeldungen zeigen, dass es den Sulzbacher Bürgern sehr wichtig war, diesen Haussegen zu bekommen, der gerade in der aktuellen Zeit Mut und Hoffnung und zusammen mit den schönen Sternen der Kinder auch Licht und Freude bringt.
Spenden für die Kinderprojekte in den Partnerprojekten in Cordoba (Argentinien) und Njombe (Tansania) können nach wie vor in die Spendenboxen bei den Segensstationen in den Kirchen, im Pfarrbüro, auf den Konten der Kirchenstiftungen oder über einen QR-Code direkt und projektgebunden an das Kindermissionswerk eingezahlt werden. Freundlich unterstützt wurde die Aktion von den ortsansässigen Geschäften Bäckerei Wenzel, Maintal-Apotheke und Gönn-Dir-was, die bereit waren eine Spendenbox aufzustellen. Ein herzliches Dankeschön für dieses Angebot. Bisher kam in den drei Ortschaften eine Spendensumme von insgesamt 7070 € zusammen (Sulzbach 5.710, Soden 840 € und Dornau 520 €). Es reicht bei weitem nicht an die Rekordsammelergebnisse der letzten Jahre heran, aber für die Kinder dort zählt jeder Euro. Über einen Link https://spenden.sternsinger.de/snhgqmtc und einen QR-Code kann noch bis Ende Februar direkt an das Kindermissionswerk eingezahlt werden.

Autor:

Susanne Kiesel aus Sulzbach a.Main

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