ÖDP Kreisverband Miltenberg berichtet über die Rentenentwicklung und deren Folgen

ÖDP

Günter Grzega, ehem. Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank, München, hielt auf Einladung der ÖDP Miltenberg in der Stadthalle einen Vortrag zum Thema: Spekulationsobjekt Rente?
Das Nettorentenniveau bei 45 Versicherungs-Jahren in 1985 soll von 58 % auf 43 % in 2030 gesenkt werden. Also z. B. Nettogehalt 2000,- € (preisneutral) ergibt 1985 eine Rente von 1160, - €. In 2030 ergibt das eine Rente von 860, - €, was eine Rentenkürzung von 300, - € (26 %) bedeutet. Dem könne nur eine andere Politik entgegenwirken: z.B. dürfe keine Aufbürdung der Kosten für Gemeinwohl-Aufgaben wie „Mütterrente“ zu Lasten der Sozialkassen gehen statt einer Übernahme durch die Allgemeinheit (Steuer).

An der Reform der Rente ließ der Referent G. Grzega kein gutes Haar: „Durch Angst schüren vor Altersarmut erschloss sich der Finanzindustrie eine unerschöpflich sprudelnde Geldquelle!“ Das könnten zur Zeit alle sehen: „Kapitalgedeckte Renten, die von der Privatwirtschaft gemanagt werden, bedeuten bei Nicht-Wachstumsphasen schlicht und einfach Verlust der eingezahlten Gelder!“ - „Volkswirtschaftlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren.“

Das Fazit des Abends hieß für den Referenten: Damit nicht künftig Bank- und Versicherungsmanager über die Rentenhöhe entscheiden, müssen wir uns wehren!
Kreisverbandvorsitzender ÖDP Miltenberg Wolfgang Winter

Autor:

wolfgang winter aus Sulzbach a.Main

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