Blaue Klasse mit ausgelassener Qualitätszeit und Lebensfreude
Montessorischule Soden: IZEL-Ausgabe der blauen Klasse

Wenn Erwachsene sich an die eigene Schulzeit erinnern, haben sie meistens positive Erinnerungen an die Ferienzeit. Besonders viel Vorfreude haben sehr viele, wenn sie an die Sommerferien denken, dagegen war nicht bei allen die Zeugnisausgabe das besondere Highlight. Vor nicht allzu langer Zeit konnte niemand erahnen oder auch absehen, dass eine Pandemie unser gesellschaftliches Leben so stark beeinflussen könnte.
Das Thema Corona hat das vergangene Schuljahr überschattet, wir waren alle unmittelbar davon betroffen. Vor großen Herausforderungen standen im täglichen Schulalltag die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und PädagogInnen. Homeschooling war in aller Munde. Eine Zunahme an Akzeptanz zu Konferenzschaltungen, Distanzunterricht und Digitalisierungsthemen während der schwierigen Zeit wurde in den Medien bereits thematisiert. Dagegen konnte die soziale Interaktion nur eingeschränkt stattfinden, hilfreich waren dabei die Kommunikationsmöglichkeiten online. Gerade für die Jüngeren ist es wichtig, gemeinsame Unternehmungen zu erleben.
Die Pädagoginnen der blauen Klasse haben sich für die IZEL-Ausgabe etwas ganz Besonderes ausgedacht. Bei der Montessoripädagogik gibt es keine klassischen Zeugnisse, es werden komplexere Einstufungen der erworbenen Kompetenzen vorgenommen, dabei sind die Selbsteinschätzungen der SchülerInnen und die Beobachtungen der PädagogInnen maßgebend. Für das nächste Schuljahr werden Empfehlungen der PädagogInnen eingebunden, in welchen Bereichen die SchülerInnen sich noch weitere Kompetenzen aneignen können.
Einige Schulausflüge haben sich im letzten Jahr auch an der Montessorischule Soden coronabedingt nicht verwirklichen lassen, aus diesem Grund wurde die Zeit vor den diesjährigen Sommerferien so geplant, dass die restlichen Ausflüge noch mit den jetzigen Viertklässlern stattfinden konnte. Bei der Montessoripädagogik sind in einer Klasse mehrere Jahrgangsstufen vertreten, dadurch ändert sich jedes Schuljahr auch die Gruppendynamik. Jüngere können Ältere fragen und gemeinsam lernen, die soziale Kompetenz wird dadurch in besonderer Weise täglich umgesetzt.
Für den letzten Schultag wurde der Abenteuerspielplatz Knochengarten in Haibach eingeplant, dort konnte die ganze Klasse nochmals gemeinsam nach Herzenslust Spaß haben und sich austoben. Die Klassengemeinschaft konnte gemeinsam bis zum Mittag ihren Bewegungsdrang ausleben und ihr Areal kreativ mitgestalten.
Es herrschte eine ausgelassene und schöne Stimmung am letzten Schultag.
Als die Antolin-Urkunde und das IZEL (Information zum Entwicklungs- und Lernprozess) von den Pädagoginnen ausgeteilt wurden, waren die SchülerInnen voller Vorfreude auf die bevorstehenden Ferien. Der letzte Schultag hat jedoch auch Anlass gegeben, dass ein paar Abschiedstränen vergossen wurden. Manche SchülerInnen werden in eine andere Schule und/oder in die Sekundarstufe übertreten. Im neuen Schuljahr werden die Erstklässler in allen Grundschulklassen eingeschult.
Für alle Beteiligten war es ein besonderes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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