Dank der Aufmerksamkeit von Valentin Weiss konnte die falsche Kilometerangabe auf diesem und einem weiteren Hinweisschild in Schneeberg korrigiert werden. Landrat Jens Marco Scherf, auf dessen Schreibtisch Valentins Brief gelandet war, ließ es sich nicht nehmen, den Schüler kennenzulernen und ein Erinnerungsfoto mit ihm zu machen.
„Da kann doch was nicht stimmen“, dachte sich der siebenjährige Valentin Weiss, als er mit dem Schulbus von Amorbach nach Schneeberg fuhr und die Straßenschilder sah. Stand doch am Kreisverkehr in Amorbach das Schild „Walldürn 14 km“ und am Ortausgang von Schneeberg „Walldürn 15 km“. Jetzt kam heraus: Er hat recht, das Staatliche Bauamt änderte die Hinweisschilder.
In einem Brief erklärte Valentin den Sachverhalt dem Landrat und schrieb: „Das stimmt doch nicht, eigentlich müssten es in Schneeberg weniger Kilometer sein.“ „Warum sind es mehr?“, fragte der Zweitklässler. Landrat Jens Marco Scherf, auf dessen Schreibtisch täglich viele Briefe landen, fand den Sachverhalt auch seltsam und schaltete das Staatliche Bauamt ein. Die Behörde gab Valentin schließlich recht, konnte sich den Beschilderungsfehler aber selbst nicht erklären.
Scherf meldete sich schließlich schriftlich bei dem jungen Schneeberger und antwortete: „Deine Beobachtung, dass die Entfernungsangaben für Walldürn im Zuge der Wegweisenden Beschilderung in Amorbach am Kreisverkehr und in Schneeberg am Ortsausgang unterschiedlich sind, ist richtig“, die Entfernungsangabe Walldürn müsse geändert werden. „Dank Deiner Aufmerksamkeit wird der Wegweiser nun geändert“, teilte der Landrat dem Schüler mit.
Am Donnerstag, 8. August, ergab sich nun die Gelegenheit, dass der Landrat dem aufmerksamen Valentin am besagten Schild traf, mit ihm ein Erinnerungsfoto machen konnte und ihm für den Brief dankte.
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