Gemeinsam für starke Gesundheit im Landkreis
Vorstand der BKK Akzo Nobel tauscht sich mit Landrat Björn Bartels über regionale Gesundheitsversorgung und gesundheitspolitische Herausforderungen aus
- Im Austausch über die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Landkreis Miltenberg: Landrat Björn Bartels (rechts) und Stefan Lang, Vorstand der BKK Akzo Nobel (links), betonten die enge Partnerschaft zwischen Landkreis und Krankenkasse sowie die gemeinsame Verantwortung für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung.
- Foto: Landratsamt Miltenberg
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Die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Landkreis, Prävention sowie die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung standen im Mittelpunkt eines Gesprächs Mitte Juli zwischen Landrat Björn Bartels und Stefan Lang, Vorstand der BKK Akzo Nobel.
Die BKK Akzo Nobel ist als Krankenkasse aus der Region und für die Region seit Jahrzehnten eng mit dem Landkreis verbunden und versteht sich als verlässlicher Partner für Versicherte, Unternehmen, regionale Gesundheitsversorger und das Landratsamt. Diese regionale Verwurzelung sowie das gemeinsame Ziel, die Gesundheitsversorgung im Landkreis nachhaltig zu stärken, prägten den intensiven Austausch.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die medizinische Versorgung im Landkreis. Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels waren sich beide Seiten einig, dass frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden müssen, um eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung auch künftig sicherzustellen.
„Gesundheit ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität der Menschen und die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises. Deshalb freue ich mich über den offenen und konstruktiven Austausch mit der BKK Akzo Nobel. Sie ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner in unserer Region und bringt ihre Kompetenz nicht nur als Krankenkasse, sondern auch als aktiver Mitgestalter der Gesundheitsversorgung ein“, erläuterte Landrat Björn Bartels.
Ein wichtiger Bestandteil dieses Engagements ist die Mitarbeit der BKK in der GesundheitsregionPlus. Darüber hinaus unterstützt die Krankenkasse das Famulatur-Programm, das Medizinstudierenden den ländlichen Raum als attraktiven Arbeits- und Lebensmittelpunkt näherbringen soll. Ebenso setzt sich die BKK mit zahlreichen Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie der Prävention in Kitas, Schulen und weiteren Lebenswelten für die Gesundheit der Menschen vor Ort ein. Zudem verfolgt sie das Ziel, ihr Engagement im Bereich Prävention kontinuierlich auszubauen und ihre Angebote im Sinne ihrer Versicherten stetig weiterzuentwickeln.
„Gesundheit beginnt nicht erst beim Arztbesuch. Prävention und Gesundheitsförderung sind Investitionen in die Zukunft – für jeden Einzelnen und für unser Gesundheitssystem insgesamt. Deshalb engagieren wir uns bewusst dort, wo Menschen leben und arbeiten, und bringen uns aktiv in regionale Netzwerke ein. Als Krankenkasse vor Ort verfolgen wir mit dem Landkreis ein gemeinsames Ziel, nämlich eine wohnortnahe und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung“, betonte Stefan Lang.
Ein weiteres Thema waren die finanziellen Herausforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ausgaben steigen seit Jahren deutlich stärker als die Einnahmen. Das angekündigte Beitragssatzstabilisierungsgesetz könne zwar kurzfristig Entlastung schaffen und den Handlungsdruck für das Jahr 2027 verringern, langfristig seien jedoch weitergehende Strukturreformen erforderlich.
„Wir brauchen eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Gleichzeitig ist es wichtig, den regionalen Bezug und somit die Vielfalt der Krankenkassen zu erhalten. Wettbewerb schafft Innovation und Servicequalität und hebt Potentiale, um die Verwaltungskosten gering zu halten. Fusionen können sinnvoll sein, sollten aber wie bisher aus eigener Entscheidung unter Wahrung der Interessen der Versicherten erfolgen“, so Lang.
Zum Abschluss des Gesprächs bekräftigten Landrat Bartels und Stefan Lang ihren gemeinsamen Anspruch, die Gesundheitsversorgung im Landkreis auch künftig partnerschaftlich weiterzuentwickeln. Die BKK Akzo Nobel werde dabei auch weiterhin als regionaler Dienstleister, verlässlicher Ansprechpartner und starke Säule der Gesundheitsversorgung Verantwortung übernehmen.
Als größte Betriebskrankenkasse am bayerischen Untermain besteht die BKK Akzo Nobel seit 1924. Mit Geschäftsstellen in Erlenbach und Aschaffenburg, digitalen Serviceangeboten und persönlicher Beratung verbindet sie regionale Verwurzelung mit einer modernen und serviceorientierten Krankenversicherung.
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