Meisterinkonzert am Flügel
Melnikova am HSG
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Am Montag, 13. Oktober 2025, verwandelt sich die Aula der HSG für eine Stunde in einen Ort der Begegnung zwischen Schule und Konzertsaal. Am Vormittag lud das HSG zu einem Gesprächskonzert mit der russischen Pianistin Elena Melnikova ein, das sich dem Leben und Werk Sergej Rachmaninows widmet. Die Veranstaltung mit den 11., 12. und 13. Klassen diente zugleich als vorbereitendes Highlight auf ein außergewöhnliches Konzertwochenende am 18. und 19. Oktober 2025, bei dem Melnikova als Solistin und Musikerin mit ausgesuchten Kammermusikstücken zu hören sein wird.
Elena Melnikova wird nicht nur aus der Perspektive einer Musikerin berichten, sondern auch auf Bereicherungen des Schulbesuchs eingehen, die ihren eigenen Weg geprägt haben – von der frühen musikalischen Förderung über die intensiven Studienjahre bis hin zu internationalen Wettbewerben und Engagements. Die Pianistin, die 1982 in Nowosibirsk geboren wurde, erhielt sie bereits im Kindesalter Klavier-, Ballett- und Musiktheorieunterricht und gewann früh Preise bei regionalen Wettbewerben. Ihre Ausbildung führte sie an die Spezialschule für Hochbegabte in Nowosibirsk, wo sie 1990 ihr Studium begann. Mit zwölf zog sie ins internationale Rampenlicht, gewann beim Wladimir-Krainew-Wettbewerb den Zweiten Preis in Charkiw und setzte ihren Erfolgskurs fort: Preise bei Marsala, Sendai, Lindau, Mannheim, Hamamatsu und viele weitere Auszeichnungen folgten.
Wie begegnen die Lernenden der klassischen Musik.? Über die Werke von Beethoven, Chopin und Rachmaninow ging die Pianistin aktiv in den Dialog mit den Lernenden. Wie wird Inspiration in den Unterricht getragen? Welche Rolle spielt die Begegnung mit echten Künstlerinnen und Künstlern für das Lernen und die Wertschätzung von Musik? All diese Fragen und das Hörerlebnis kreisten um die Fragen der Pianistin. Mit einem unbekannten Werk von Chopin beendete sie diese Reise in die klassische Musik. Dirk Simon
Autor:HSG Presse aus Erlenbach a.Main |
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