VdK OT Rauenberg -Tagesbusreise
Tagesfahrt mit dem VdK in den Schwarzwald
- hochgeladen von Margarete Zängerlein
VdK-Tagesfahrt über die Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee nach Baden-Baden.
Wir starten unsere Reise morgens am 9. Juli 2026 in den Schwarzwald. Um 8 Uhr nahm unser Reisebus, als letzte Station von 9 Ortschaften unserer Region uns Freudenberger Mitreisende auf. Dann ging es weiter mit insgesamt 46 Mitreisenden, die Mehrzahl davon Senioren, die diese wunderbare Möglichkeit nutzten, ihrem Alltag zu entfliehen und einen Tag in froher Gemeinschaft zu erleben. Unser Fahrer Frank vom Reiseunternehmen Seitz Busreisen, ist den meisten bereits sehr vertraut, ebenfalls die Organisatorin vom VdK OV Rauenberg, Margarete Schmidt – insgesamt ein Team, das Qualität, gutes Erleben und Sicherheit verspricht.
Wir fahren bis Sinsheim über die Landstraßen, durch Amorbach – Mudau – Mosbach – Sinsheim und von dort aus weiter auf die Autobahn A5 vorbei an Karlsruhe, Rastatt, bis wir an der Ausfahrt bei Bühl wieder auf die Landstraßen wechseln, um entlang der Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee zu gelangen.
Der Schwarzwald, Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge und eine Region, die wie kaum eine andere für Natur, Tradition und Erholung steht.
Die Schwarzwaldhochstraße zählt zu den ältesten und schönsten Ferienstraßen Deutschlands. Sie entstand bereits in den 1930er Jahren und verbindet auf rund 60 km Baden-Baden mit Freudenstadt.
Der Mummelsee, der Schwerpunkt unserer Reise, bietet Vielfältiges zum Bestaunen und Genießen, sowohl seine zauberhafte Landschaft mit vielen Ausflugsmöglichkeiten, ebenso das gute Essen im Hotel. Wir haben fotografisch alles gut dokumentiert und daraus ein informatives und vielfältiges Fotobuch, ebenso auch Videos zur Erinnerung für die Teilnehmer*innen erstellt.
In wenigen Minuten lässt sich der Mummelsee zu Fuß umrunden. Mit seinen 240m Länge, 192 m Breite und bis zu 18 m Tiefe, war er schon im Mittelalter berühmt. Sein Name kommt von den Mummeln, den Nixblumen oder Seerosen, aus denen der Volksmund Nixen gemacht hat, die auf dem dunklen Seegrund wohnen. Viele Sagengeschichten sind um ihn entstanden – es lohnt sich, diese zu ergründen.
Es lohnt sich auch nicht religiösen Menschen, der modernen Kirche St. Michael, die 1970/71 erbaut wurde, einen Besuch ab zu statten. Für mich war jeder Teil in der Kirche beeindruckend, sowohl die schlichte moderne Ausstattung der Kirche mit dem Altar, dem Kreuz, der Mutter-Gottes-Statue und einer Statue des Erzengel Michaels, die einen sehr starken Ausdruck hat, ebenso die bunten Glasfenster von Emil Wachter, die den gesamten Kirchenraum entsprechend des Sonnenstandes in ein herrliches Lichtspiel eintauchen lassen.
Im Anschluss fuhren wir zurück über die Schwarzwaldhochstraße nach Baden-Baden, wo wir uns in der Stadt und ihrer Parkanlage nochmals entspannen und stärken konnten. Eine ausgiebige Erkundung dieser seit der Römerzeit bekannten Stadt, die auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur, Natur und Lebensfreude verbindet, bleibt uns für einen späteren erneuten Besuch übrig.
Gesund, froh und gestärkt mit vielen guten Eindrücken und Erlebnissen, landeten wir zw. 20 Uhr und 21.30 Uhr wieder in unserer Heimat. Danke allen Verantwortlichen dieser Fahrt, die uns diese tolle Reise ermöglichten. Auch bei den nächsten Reisen sind wir gerne wieder mit dabei.
97896 Freudenberg, 21.7.2026 Margarete Zängerlein
Autor:Margarete Zängerlein aus Freudenberg |
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