Österreich machts vor
Gesetzliche Rente ist zu niedrig

Rente auf dem Prüfstand
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Gesetzliche Rente ist zu niedrig
In einem Vortrag mit anschließender lebhafter Diskussion stellte Dr. Link vom Landesvorstand der ÖDP das Rentensystem auf den Prüfstand. Im Vergleich zu den Nachbarländern (z.B. Österreich) ist die gesetzliche Rente in Deutschland viel zu niedrig. Im Moment bestehen mehrere Rentensysteme nebeneinander (gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, Alterssicherung der Landwirte, Berufsständige Versorgung für Ärzte, Apotheker, Anwälte...). Daneben gibt es die betriebliche Altersversorgung, die Riester-Rente usw.
Dr. Link schlägt mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Rente vor:
Zuerst würde er eine Erwerbstätigenversicherung oder noch besser die Bürgerversicherung einführen, in die auch Selbständige, Beamte und Politiker einzahlen müssten (solidarisches Altersversorgungssystem). Weiterhin schlägt er vor, dass der Bund versicherungsfremde Leistungen voll ersetzt. Dr. Link: "Die Rentenkasse darf durch den Bund nicht weiter geplündert werden." Auch würde er die Riesterrente abschaffen, da sie zu viele Gebühren kostet und nicht rentabel ist (viele Riesterverträge ruhen bereits). So betragen die Verwaltungskosten bei der gesetzlichen Rente gerade einmal 1,38%. Im Vergleich dazu bewegen sich die Kosten bei privaten Anbietern um die 10%. Die Beitragsbemessungsgrenze für die hohen Einkommen wären abzuschaffen oder zumindest deutlich zu erhöhen, da sie sich nicht solidarisch an den Einzahlungen beteiligen. Vorbild wäre z.B. die Schweiz. Und schließlich würde er eine Mindestrente von 1200 € einführen und dafür das Bürokratiemonster Grundrente wieder abschaffen.

Autor:

wolfgang winter aus Sulzbach a.Main

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