Versorgung gefährdet
Wolfgang Winter:die Existenz der Krankenhäuser steht auf der Kippe
- ÖDP-Kreisvorsitzender Wolfgang Winter betont die Bedeutung einer sicheren Krankenversorgung, besonders im ländlichen Raum, und appelliert, Krankenhäuser auskömmlich zu finanzieren.
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Die Miltenberger ÖDP fordert Bundestagsabgeordneten Hoffmann in einem offenen Brief auf, das neue GKV-Stabilisierungsgesetz abzulehnen. Dieses Gesetz gefährdet laut ÖDP die Existenz von Kreiskrankenhäusern und verschärft deren finanzielle Situation. Aktuell sind die Kliniken schon unterfinanziert, da Krankenkassen nicht alle Betriebskosten übernehmen. Kürzungen würden die Städte und Kreise zusätzlich belasten, obwohl diese nicht für die Betriebskosten zuständig sind. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor Risiken für die Gesundheitsversorgung und den sozialen Zusammenhalt.
ÖDP-Kreisvorsitzender Wolfgang Winter betont die Bedeutung einer sicheren Krankenversorgung, besonders im ländlichen Raum, und appelliert, Krankenhäuser auskömmlich zu finanzieren. Gleichzeitig unterstützt die ÖDP sinnvolle Reformvorschläge wie das Zweitmeinungsverfahren bei planbaren Eingriffen zur Vermeidung unnötiger Operationen.
Das Pflegebudget darf laut ÖDP nicht ab 2027 gedeckelt werden, da dies den Mangel an Pflegekräften verschärfen könnte. Eine Deckelung würde Krankenhäuser bei Neueinstellungen von Pflegekräften zurückhaltend machen. Dazu könnte der Pflegeschlüssel weiter verschlechtert werden. Die vollständige Refinanzierung von Tarifabschlüssen ist entscheidend, um Tarifautonomie zu erhalten und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Winter warnt vor den Risiken der Kürzungspläne, die zu einem ungeordneten Strukturwandel führen könnten, und fordert, diese Pläne zurückzunehmen. Die Stabilisierung des Systems sollte nicht auf Kosten der Versorgung und Kommunen geschehen.Kreisvorsitzender der ÖDP Wolfgang Winter
Autor:wolfgang winter aus Sulzbach a.Main |
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