#wirfuerbio war dabei: „Woche der Umwelt“ 2021 digital
KWiN: Hochwertiger Bioabfall hilft allen

Ablieferung der Abfälle aus den Bioenergietonnen des Neckar-Odenwald-Kreises im Kompostwerk. Plastiktüten würden den Vergärungsprozess stören und leider auch auf den Äckern landen. 
Foto: Martin Hahn, KWiN
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  • Ablieferung der Abfälle aus den Bioenergietonnen des Neckar-Odenwald-Kreises im Kompostwerk. Plastiktüten würden den Vergärungsprozess stören und leider auch auf den Äckern landen.
    Foto: Martin Hahn, KWiN
  • hochgeladen von Martin Hahn, AWN Buchen

Am 10. und 11. Juni hatten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur sechsten Woche der Umwelt (WdU) eingeladen. Die Aktion „#wirfuerbio“, an der die Kreislaufwirtschaft Neckar- Odenwald AöR (KWiN) ebenfalls beteiligt ist, wurde aus mehr als 600 Bewerbern ausgewählt und hatte sich neben weiteren spannenden Umweltprojekten digital präsentiert.

Bei der Woche der Umwelt gewinnen Interessierte und Gäste einen Einblick in die Vielfalt neuer, umweltfreundlicher Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Konzepte für eine verantwortungsvolle Gestaltung unserer Zukunft. Inhaltlich stehen besonders die großen Themen Klimaschutz, Erhalt der biologischen Vielfalt und Digitalisierung im Mittelpunkt. Die Aktion „#wirfuerbio“ gehörte zu den auserwählten Umweltprojekten. „Die Auszeichnung ehrt alle Abfallwirtschaftsbetriebe sowie ihr Anliegen, Bioabfall von Störstoffen zu befreien und optimal im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu verwerten. Das gilt natürlich auch für uns im Neckar-Odenwald-Kreis, betont KWiN-Vorstand Dr. Mathias Ginter. Die Kampagne schaffe laut Ginter mehr Bewusstsein für Abfalltrennung und sorge in der Gesellschaft für ein positiveres Image von Bioabfall.

Keine Störstoffe und Plastikbeutel in die Biotonne

Hauptziel der Kampagne ist es, den Störstoffgehalt im Bioabfall zu mindern. Dabei geht es vor allem um Plastik und Plastiktüten. Die Qualität des Bioabfalls sei, so der Bereichsleiter Abfallwirtschaft Thomas Gambke, durch die Aktion „Saubere Bioafall“ schon gut, allerdings bleibe immer noch „Luft nach oben“. Insbesondere sei in einigen Fällen noch zu viel Plastik, beispielsweise in Form von Tüten, im Bioabfall. Dies erschwere die Produktion von Biokompost. „Klima- und Umweltschutz beginnen bereits zu Hause beim Trennen und Sammeln unserer Bioabfälle“. So kann auch das Endprodukt, das aus dem Bioabfall erzeugt wird, zu einer saubereren Zukunft beitragen. „Genau da setzen wir mit dieser Aktion an“, erklärt Thomas Gambke. Unter dem Motto „gemeinsam mehr erreichen“ bündelt die KWiN Kräfte mit 70 weiteren Abfallwirtschaftsbetrieben im Kampf gegen das Problem Plastik im Bioabfall. Das Erfolgsrezept der Kampagne ist dabei eine klare Botschaft: Kein Plastik in die Biotonne! Weitere Info unter www.kwin-online.de.

Ablieferung der Abfälle aus den Bioenergietonnen des Neckar-Odenwald-Kreises im Kompostwerk. Plastiktüten würden den Vergärungsprozess stören und leider auch auf den Äckern landen. 
Foto: Martin Hahn, KWiN
Küchen- und Lebensmittelabfälle gehören in die Bioenergietonne BET. Plastikbeutel auf jeden Fall nicht.
Foto: Martin Hahn, KWiN
Autor:

Martin Hahn, AWN Buchen aus Buchen (Odenwald)

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